Gericht bestätigt BALSA-Vergabe zur Sanierung der Aluminiumschlacken-Deponie

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Quelle: Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H. (BALSA)

Wien — Das österreichische Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Die Vergabe für die Sanierung der „Altlast N6 Aluminiumschlackendeponie“ Wiener Neustadt durch die BALSA ist ordnungsgemäß erfolgt. Damit wurde der Zuschlag für die Sanierung dieser Deponie durch die Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H. (BALSA) an ein Konsortium bestätigt.

Geschätzte eine Million Tonnen Aluminiumschlacke lagern in der Aluschlackendeponie Wiener Neustadt. Diese Aluminiumschlacken-Deponie wurde in den Jahren 1974 bis 1991 mit Abfällen der Holz- und Textilindustrie sowie Aluminiumkrätze-Staub gefüllt. Seit 1991 ist sie als gefährliche Altlast eingestuft. Nunmehr kann diese beseitigt werden. Ein Ende der Sanierungsarbeiten ist spätestens 2026 geplant. Für die Nachnutzung und Verwertung des Areals hat die BALSA bereits einen Ideenwettbewerb abgehalten.

Als Auftragnehmer wird diese Sanierung ein Konsortium bestehend aus den Unternehmen Wilhelm Geiger Gesellschaft m.b.H., Umweltschutz Ost GmbH und Huber Umweltmanagement GmbH durchführen. Das Sanierungskonzept enthält unter anderem eine energiesparende Wiederverwertung des Aluminiums, das in dieser Deponie abgelagert wurde. Die Verwertungsquote der Abfälle aus der Aluschlackendeponie liegt bei fast 80 Prozent. Das Auftragsvolumen beträgt 167 Millionen Euro und wird aus dem Altlastensanierungsfonds finanziert.

Die Zuschlagsentscheidung im Rahmen des Vergabeverfahrens der BALSA wurde vom Bundesverwaltungsgericht mit Bescheid vom 22. Dezember 2016 bestätigt.
Die Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H. (BALSA) wurde 2004 als Tochter der Umweltbundesamt GmbH errichtet. Aufgabe der BALSA ist die Sanierung von Altlasten (durch Schadstoffe verunreinigte Flächen). Können die Verursacher, die zur Sanierung der Umweltschäden verpflichtet sind, nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, führt die BALSA die erforderlichen Sanierungen durch.

Quelle: APA-OTS