gtai: Polnische Abfallwirtschaft steht vor umfangreichen Investitionen

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Danzig ( Foto: ©Janusz Klosowski / http://www.pixelio.de)

Warschau (gtai) – Angesichts der EU-Vorgaben und neuer gesetzlicher Bestimmungen muss sich die polnische Abfallwirtschaft umorganisieren und umfangreich investieren. Dadurch bieten sich Chancen, auch für deutsche Firmen. Die Recyclingquote soll erhöht werden. Mehrere Müllverbrennungsanlagen befinden sich im Bau, auch unter privater Beteiligung. Die Stadtreinigungsbranche konsolidiert sich; nur noch die Gemeinden dürfen die Müllabfuhren beauftragen. Der Hausmüll soll möglichst umfassend getrennt werden, meldet Germany Trade & Invest.

Hintergrund der Neuorganisation sind die seit Mitte 2013 geltenden gesetzlichen Bestimmungen, die sich an EU-Richtlinien anlehnen. Die vorgeschriebene Behandlung kommunaler Abfälle verläuft noch nicht reibungslos. Die meisten Gemeinden etwa haben keine Kontrolle darüber, ob die von ihnen beauftragten Abfuhrbetriebe den Hausmüll tatsächlich zu den „Regionalen Installationen zur Behandlung Kommunaler Abfälle“ (RIPOK) transportieren. In den einzelnen Gemeindegebieten darf jeweils nur ein einziger Stadtreinigungsbetrieb tätig sein.

Der Investitionsbedarf der Abfallbranche für Aufwendungen einschließlich Wiedergewinnung von Rohstoffen lag in den ersten drei Quartalen 2013 bei 170 Millionden Euro.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest