EVS: Im Saarland bleibt der Gebührenbedarf für Abfallentsorgung auch 2017 stabil

599
Quelle: Entsorgungsverband Saar (EVS)

Saarbrücken — Am 13. Dezember hat die Verbandsversammlung des Entsorgungsverbandes Saar, der alle saarländischen (Ober)Bürgermeisterinnen angehören, mit großer Mehrheit den EVS-Wirtschaftsplan für das Jahr 2017 verabschiedet. Von der EVS-Sparte Abfallwirtschaft gibt es positive Botschaften.

Die Strategie des EVS ist aufgegangen, mit dem mengenabhängigen Gebührensystem die Mengen so stark zurückzufahren, dass ab 2017 die EVS eigene Abfallanlage in Velsen ausreicht, um den Restabfall der Saarländerinnen und Saarländer thermisch zu verwerten. Die Beendigung des Vertrages zur Nutzung des AHKW Neunkirchen bringt eine enorme Entlastung für den Gebührenhaushalt.

Der Gebührenbedarf insgesamt wird in 2017 geringfügig sinken. Auf Grundlage der zwischenzeitlich aus der Nutzung des seit 2011 geltenden mengenabhängigen Gebührensystems gezogenen Erkenntnisse werden die Gebührensätze im Sinne einer Gebührengerechtigkeit leicht angepasst.

Konkret heißt das: Nutzer eines 120-Liter-Restabfallgefäßes (79 Prozent der EVS-Kundinnen und -Kunden) werden ab 1.1.2017 etwas weniger bezahlen. Leicht nach oben angepasst werden die Gebührensätze für die 240-Liter- und die Großgefäße. Bei der Biotonne bleibt es auch in 2017 bei einem festen Gebührensatz.

Quelle: Entsorgungsverband Saar