HWWI-Rohstoffpreisindex: Aufwärtstrend der Industrierohstoffe setzt sich fort

735
Logo Hamburgisches WeltWirtschafts Institut

Hamburg — Nach einem starken Wachstum im Oktober gab der HWWI-Rohstoffpreisindex mit -4,5 Prozent (in Euro: -2,5 Prozent) im November wieder nach. Mit einem Zuwachs von 11,3 Prozent (in Euro: +13,6 Prozent) drückten die Industrierohstoffe den Index ohne Energie ins Plus (+6,5 Prozent; in Euro: +8,6 Prozent).

Nach dem erneuten Anstieg im November befindet sich der Index für Industrierohstoffe mit +11,3 Prozent (in Euro: +13,6 Prozent) auf seinem höchsten Stand seit Januar 2015. Vor allem NE-Metalle und Eisenerz haben seit Jahresbeginn mit der allmählichen Belebung der Weltwirtschaft kräftig an Wert gewonnen. Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat diesen Trend weiter angeheizt.

Zum einen wecken die versprochenen Investitionen in die Infrastruktur Hoffnungen in der Baubranche und damit die Nachfrage nach Metallen. Zum anderen bieten Rohstoffe einen gewissen Schutz gegenüber der zurzeit in den USA ansteigenden Inflation. Dies spiegelt sich unter anderem in den Preisen für Aluminium (+4,2 Prozent, in Euro: +6,4 Prozent), Kupfer (+15,1 Prozent, in Euro: +17,6 Prozent) und Eisenerz (+24,3 Prozent; in Euro: +26,8 Prozent) wider.

Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut