Kraftfahrermangel und Verstaatlichung sind Top-Themen der Entsorgungswirtschaft

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LKW-Steuerrad (Foto: webandi/ pixabay)

Berlin — Die Unternehmen der deutschen Entsorgungswirtschaft beschäftigen vor allem die Themen Fachkräftemangel und Verstaatlichung. Das ist das Ergebnis einer Mitgliederbefragung des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.

65 Prozent der Unternehmen gaben an, dass der Mangel an Kraftfahrern derzeit ein Thema in ihrem Betrieb ist. Damit ist der Fachkräftemangel im Bereich Kraftfahrer das wichtigste Thema der Branche. Für 38 Prozent der Unternehmen ist die zunehmende Verstaatlichung ein Problem.

Bei den Erwartungen der Unternehmen an die Politik für die kommende Legislaturperiode steht der Wunsch nach fairem Wettbewerb zwischen privaten und staatlichen Unternehmen sogar ganz oben: Mehr als ein Drittel der Unternehmen (36 Prozent) gaben an, dass sie in diesem Bereich Veränderungen von der Politik erwarten. Für 21 Prozent der Unternehmen ist eine generelle Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investitionssicherheit und mehr Recycling in der nächsten Legislaturperiode wichtig.

BDE-Präsident Peter Kurth fasste zusammen: „Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung zeigen, dass die immer stärker zunehmende Verstaatlichung die Branche und damit eine wichtige Säule des deutschen Mittelstandes bedroht. Die systematische Diskriminierung privater Unternehmen im Entsorgungsbereich muss in der nächsten Legislaturperiode beendet werden.“

Die Mitgliederbefragung wurde anlässlich der kürzlich zu Ende gegangenen Regionalverbandstagungen durchgeführt und hatte in diesem Jahr einen besonders hohen Rücklauf.

Quelle: BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.