HWWI-Index: Preise für Industriestoffe um durchschnittlich 2,7 Prozent gestiegen

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Hamburg — Nach der Stagnation der letzten beiden Monate notierte der HWWI-Rohstoffpreisindex im Oktober 9,4 Prozent höher als im Vormonat (in Euro: +11,4 Prozent). Der Anstieg ist besonders auf die gestiegenen Preise für Energierohstoffe zurückzuführen (+10,7 Prozent; in Euro: +12,7 Prozent); auch die Indizes für Erdgas und Kohle legten um 10,1 Prozent (in Euro: +12,1 Prozent) bzw. 26,2 Prozent (in Euro: +28,5 Prozent) deutlich zu. Industrierohstoffe verteuerten sich um 2,7 Prozent (in Euro: +4,6 Prozent).

Wesentlich geringer als die Energierohstoffe, aber ebenfalls weitgehend positiv fielen die Änderungen bei den Industrierohstoffen aus. Der Preis für Aluminium setzte seinen Aufwärtstrend seit Mitte September fort und lag im Oktober 4,7 Prozent (in Euro: +6,6 Prozent) über dem Vormonatsdurchschnitt. Strengere Regulierungen für den Aluminiumtransport in China hatten für Lieferverzögerungen gesorgt.

Ebenso stieg der Preis für Eisenerz um 2,6 Prozent an (in Euro: +4,5 Prozent). Zum Monatsende lag er auf dem höchsten Stand seit sechs Monaten, nachdem die größten Exporteure Vale und Rio Tinto ihre Produktionsprognosen reduziert hatten.

Auf dem Bleimarkt setzten fallende Vorräte bei stabiler Nachfrage den Preis wie in den Vormonaten unter Aufwärtsdruck (+5,0 Prozent, in Euro: +6,8 Prozent).

Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut