Cronimet Ferroleg. GmbH zählt zu den „100 Betrieben für Ressourceneffizienz“

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Urkunden-Überreichung durch Baden-Württembergs Umweltminister Untersteller (Mitte) (Foto: Stefan Longin)

Karlsruhe — Die Cronimet Ferroleg. GmbH zählt zum ausgewählten Kreis der „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“. Die Urkunde wurde den Stellvertretern des Unternehmens im Rahmen des Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongresses Baden-Württembergs in Karlsruhe offiziell von Umweltminister Franz Untersteller übergeben.

Cronimet Ferroleg mit Sitz in Karlsruhe ist weltweiter Spezialist für Edelstahlschrott, Ferrolegierungen und Primärmetalle. Das Unternehmen bewarb sich mit dem Projekt „System- und Technologieentwicklung für Triebwerks- und Fahrwerksrecycling von Flugzeugen in Baden-Württemberg“ und konnte damit die Jury überzeugen. Als ausgewähltes Unternehmen in der Liste der „100 Betriebe“ erhielt Cronimet für die Mitwirkung 10.000 €. Die ersten 50 Betriebe sollen zudem in einem dafür eigens produzierten Band „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ vorgestellt werden.

Die Initiative „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“, die 2013 zwischen der Landesregierung und den führenden Wirtschaftsverbänden des Landes geschlossen wurde, zeigt anhand von 100 Beispielen aus baden-württembergischen Unternehmen, wie Ressourceneffizienz umgesetzt werden kann und welche wirtschaftlichen und ökologischen Erfolge sich erzielen lassen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der die Eröffnungsrede des Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongresses am 5. Oktober hielt, betonte die Herausforderung, mit allen Ressourcen sparsam und effizient umzugehen, Ökonomie und Ökologie miteinander zu verbinden und dabei auch globale Verteilungsfragen zu berücksichtigen. Er lobte die Vorbildfunktion der 100 ausgewählten Unternehmen, die zeigten, dass technische Innovation und Ressourceneffizienz eine herausragende Fähigkeit der baden-württembergischen Industrie ist.

Quelle: Cronimet Gruppe