Mit Karossenzug und Kipplift: Autoverwerter-Tagung in Hohenroda war ein voller Erfolg

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Einer der Höhepunkte der Fachausstellung: der Karossenzug mit verzurrten Autowracks (Foto: BDSV)

Düsseldorf — Zu ihrem diesjährigen Meeting trafen sich die zertifizierten Autoverwerter am 5. und 6. Oktober im Hessen Hotelpark Hohenroda. Die Autoverwertertagung 2016 konnte dabei das 10-jährige Jubiläum dieser Veranstaltung feiern. Traditionell eröffnete eine Fachausstellung die Branchentagung.

Mit 18 Anbietern in der Halle und vier Anbietern im Freigelände war die Ausstellung vollständig ausgebucht. Das Highlight bot der erstmals in Hohenroda ausgestellte Karossenzug – ein Spezial-LKW, in dem gepresste Autowracks fest verzurrt und platzsparend transportiert werden können. Weiterer Anziehungspunkt war der Kipplift – eine Vorrichtung, mit der Autos gegriffen und in jede notwendige Position geschwenkt werden können, um die Altfahrzeug-Demontage an nur einem Arbeitsplatz vollständig durchführen zu können. Während Karossenzug, Hochregale, Abschlepp- wagen und Kipplift im Freien besichtigt werden konnten, präsentierten die Aussteller in der gut besuchten Innenhalle Neuheiten aus den Bereichen Demontage, Softwareeinsatz, Sicherheitskleidung und Dienstleistungen.

Die FAR – Fachgruppe Autorückmontage in der BDSV – nutzte die Gelegenheit und trat zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. FAR-Vorsitzender Siegfried Kohl und BDSV-Geschäftsführer Ulrich Leuning informierten die Mitglieder über anstehende Gesetzesvorhaben, rechtliche Neuerungen und die aktuelle Marktlage. Gäste waren hier selbstverständlich gerne willkommen – die Nachfrage nach Informationsunterlagen über eine FAR-Mitgliedschaft war groß, da immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit sehen, sich einem Branchenverband zur Vertretung ihrer Interessen anzuschließen.

Während am Abend des ersten Veranstaltungstages bei einem gemeinsamen Büfett vor allem Kontaktpflege und Gespräche mit Kunden und Kollegen im Vordergrund standen, lag am zweiten Tag der Schwerpunkt auf den Fachvorträge im Plenum. Verschiedenste Themen trafen auf ein aufmerksames Publikum: Von rechtlichen Betrachtungen, wirtschaftlichen Strukturfragen, Konzepten für Versicherungsabschlüsse ging es über Software-Vorstellungen, den Erfahrungsbericht eines TÜV-Gutachters und Sicherheitsfragen zu Lithium-Ionen-Batterien bis hin zu einer Modeshow für Arbeitskleidung und der Vorstellung der UBA-Studie zum Verbleib von Altfahrzeugen.

Alles in allem blicken die Veranstalter auf eine rundum gelungene Tagung zurück und freuen sich darauf, die Planungen für das nächste Jahr – 4. und 5.10.2017 erneut in Hohenroda – anpacken zu können.

Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V.