Neues Verfahren zur Geruchsreduktion bei der Verarbeitung von Polyolefinverpackungen

1186
Recyceltes Granulat ohne störenden Geruch (Foto: Starlinger GmbH)

Wien — Hochwertiges Regranulat lässt sich aus aufbereiteten Polyolefinverpackungen produzieren. Doch vielfach steht dem Kunststoffrecycling ein übler Geruch entgegen, der auch dem Regranulat anhaftet. Starlinger will auf der K 2016 eine Technologie vorstellen, die die Geruchsentwicklung während und nach dem Recyceln stark reduziert und es Recyclern ermöglicht, ihr Endprodukt mittels „Up-Cycling“ hochwertiger zu machen.

Post-Consumer-Kunststoffabfälle sind häufig Materialien, die migrierte Substanzen aus Nahrungsmitteln, Kosmetika, oder Reinigungsmitteln enthalten. Aber auch Rückstände von Monomeren, Oxidation, Hydrolyse und Zersetzungsprodukte (VOCs – flüchtige Verunreinigungen) können dafür verantwortlich sein, dass recycelte Pellets einen unerwünschten Geruch haben.

Das neue Verfahren der Starlinger GmbH funktioniert ohne Additive und soll ausgezeichnete Resultate hinsichtlich Granulatqualität und permanenter Geruchsminderung erzielen. Der Geruchsreduktionsprozess besteht aus drei Schritten: der Materialvorbereitung im SMART Feeder, wo das Eingangsmaterial erhitzt und homogenisiert wird, bis der ideale Betriebspunkt erreicht ist; dem C-VAC- Entgasungsmodul, das die Schmelzeoberfläche um 300 Prozent vergrößert und so für höchstmögliche Entgasungseffizienz sorgt; und die Geruchsentfernungs-Einheit, die dem Regranulat den letzten Schliff verleiht. Laut Starlinger besteht das Ergebnis aus hochwertigem, permanent geruchsfreien Regranulat von bester Qualität, das in vielen Anwendungen eingesetzt werden kann.

Starlinger recycling technology präsentiert das innovative Verfahren auf der K-Messe in Düsseldorf in Halle 9, Stand D21.

Quelle: Starlinger & Co. Gesellschaft m.b.H.