ALBA Group und Techcent: Gemeinsam Geschäft in Asien und Europa ausbauen

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Quelle: ALBA Group

Berlin — Die ALBA Group will im China-Geschäft und im Segment Services gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Techcent wachsen. Die ALBA Group und ein Fonds unter Führung der Familie Deng, die auch kontrollierende Aktionärin von Techcent ist, unterzeichneten am 1. Oktober in Frankfurt den Beteiligungsvertrag, der zum 1. Januar 2017 wirksam werden soll. Die Beteiligung an diesen beiden Sparten des Berliner Recycling-Unternehmens beträgt 60 Prozent.

„Wie angekündigt haben wir vor Jahresende den passenden Mitgesellschafter für unser China-Geschäft und für das Segment Services identifiziert“, gab Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group, bekannt. „Techcent als börsennotiertes Familienunternehmen teilt sowohl unsere Strategie als auch unsere Werte und ist damit genau der richtige Partner, um das Wachstum beider Geschäftsfelder kraftvoll voranzubringen.“ Die enge Zusammenarbeit zwischen der ALBA Group und Techcent ist in einem weiteren Dokument, dem „Strategic Partnership Agreement“, festgeschrieben.

Auch aus Sicht von Techcent passen beide Unternehmen optimal zusammen. „Die ALBA-Technologie hat in China einen hervorragenden Ruf. Auf Grund unserer Erfahrung auf unserem Heimatmarkt wollen wir gemeinsam Recycling in China auf das modernste Niveau bringen“, unterstrich Deng Xiang, geschäftsführender Gesellschafter von Techcent. „Die Partnerschaft mit der ALBA Group ist für uns die konsequente weltweite Weiterentwicklung unseres erfolgreichen Engagements, auch in Deutschland. Damit stärken wir nach dem Einstieg bei Bilfinger Water unsere Stellung als führendes chinesisch-deutsches Umweltunternehmen.“

Gegenstand der Beteiligung sind unterhalb der ALBA Group zum einen ausgewählte Bereiche des China-Geschäfts in technologisch führenden Wachstumsbereichen wie beispielsweise dem Elektronikschrott- und Automobilrecycling. Zum anderen erstreckt sich die Partnerschaft auf das Segment Services, zu dem unter anderem das Duale System Interseroh, das eine wichtige Rolle bei der Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen aus der Gelben Tonne/dem Gelben Sack spielt, sowie die weltweit führenden Sortieranlagen für Leichtverpackungen gehören.

Teil des Beteiligungsvertrages ist auch, dass beide Parteien des Joint Ventures gemeinsam die Führungsverantwortung für die Gesellschaften unter der Leitung von Dr. Axel Schweitzer als Chairman übernehmen. Über die einzelnen Konditionen des Vertrages haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

„Mit dieser zukunftsweisenden Partnerschaft haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung insbesondere im Hinblick auf die Internationalisierung der ALBA Group sowie die technologische Perfektionierung des Recyclings bis hin zur Digitalisierung unseres Geschäftes gestellt“, betont Dr. Axel Schweitzer. „Eine Zukunft ohne Abfall soll auch international keine Vision bleiben.“

Quelle: ALBA Group