Gebietsteilungsmodell für Wertstofftonne: Mannheim ist Vorreiter in Baden-Württemb.

1294
Mannheim führt Wertstofftonne mit Gebietsteilungsmodell ein (Foto © Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation)

Mannheim — Ab dem 1. Januar 2017 führt Mannheim die Wertstofftonne im Rahmen eines sogenannten Gebietsteilungsmodells ein. Das heißt, das Entsorgungsgebiet wird zwischen der Abfallwirtschaft Mannheim und dem privatwirtschaftlichen Vertragspartner der Dualen Systeme aufgeteilt.

Die Abfallwirtschaft ist für circa 22 Prozent des Stadtgebietes zuständig. Dies entspricht dem prozentualen Anteil an stoffgleichen Nichtverpackungen, die erfahrungsgemäß in den Wertstofftonnen eingesammelt werden. In 78 Prozent des Stadtgebietes wird die Firma Knettenbrech + Gurdulic für die Wertstofftonne verantwortlich sein. Abfallwirtschaft Mannheim und Knettenbrech + Gurdulic stimmen sich ab, um eine möglichst einheitliche Sammlung und Abholung im gesamten Stadtgebiet sicherzustellen. Die Stadt Mannheim ist landesweit die erste Kommune mit diesem Modell und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.

Die Wertstofftonnen werden zwischen Oktober und Dezember aufgestellt. „Insgesamt müssen rund 50.000 Wertstofftonnen im gesamten Stadtgebiet ausgeliefert werden. Das ist eine Mammutaufgabe und geht nicht über Nacht“, erläutert Klockow. Er bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und um Geduld für den langen Aufstellungszeitraum. „Sie müssen nichts tun. Bis spätestens Ende Dezember bekommt jeder seine Wertstofftonne. Bis dahin läuft noch die Gelbe-Sack-Sammlung.“

„Der Wechsel vom Gelben Sack zur Wertstofftonne ist ein wesentlicher Beitrag zur Stadtsauberkeit“, betont Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Die Verbesserung des Stadtbildes war ein wichtiges Anliegen des Gemeinderats, der sich für den Systemwechsel und die Abschaffung des Gelben Sackes ausgesprochen hatte. Die Wertstofftonne ist ein echter Gewinn für Mannheim!“

„Die Wertstofftonne ist ein kundenfreundliches und leicht verständliches Sammelsystem“, ergänzt Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala. „Über die Wertstofftonne können nicht nur die Leichtverpackungen mit dem grünen Punkt gesammelt werden, die bisher in den Gelben Sack kamen, sondern auch andere Wertstoffe, sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen, die bislang in der Restmülltonne landen. Damit werden insgesamt mehr Wertstoffe einer hochwertigen Verwertung zugeführt.“

Quelle: Stadt Mannheim