ZAR: Vernetzung mit Entwicklungspartnern stark ausgeweitet

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Quelle: Stiftung Zentrum für nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung (ZAR)

Hinwil, Schweiz — „Wir sind einen grossen Schritt weitergekommen“, bilanzierte im aktuellen Geschäftsbericht/ Tätigkeitsbericht 2015 der Stiftung Zentrum für Nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung der Präsident ihres Stiftungsrates, Dr. Ueli Büchi. Er blickte dabei weniger auf die jeweiligen Fortschritte in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Metall-, der Phosphor- wie auch der Zinkrückgewinnung. Sondern er hob insbesondere darauf ab, dass die ZAR die Vernetzung mit verschiedensten Entwicklungspartnern stark ausweiten konnte.

Im Einzelnen ernannte Dr. Büchi ein Projekt zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammasche, das mit einer Unterstützungssumme von rund CHF 2.8 Mio. (€ 2,5 Mio.) zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner Tecnicas Reunidas in Spanien geführt hat. Ein Schwergewicht der ZAV-Arbeit lag in der Zinkrückgewinnung aus MVA-Filteraschen und Hydoxidschlämmen: Beim Projekt zum Nachweis der grossindustriellen Umsetzbarkeit der Zinkrückgewinnung gelang eine nahezu flächendeckende Beteiligung aller schweizerischen Müllverbrennungsanlagen.

Erwähnenswert fand der Präsident des ZAR-Stiftungsrates auch die Unterstützung der ZAV Recycling AG bei einem von mehreren KVA getragenen Unternehmen zur maximalen Metallrückgewinnung aus trockenen KVA-Schlacken.

Weitere Details der ZAR-Unternehmungen sind dem Geschäftsbericht/ Tätigkeitsbericht 2015 unter zar-ch.ch zu entnehmen.

Quelle: Stiftung Zentrum für Nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung