Stemmer-Gruppe nimmt Behandlungsanlage für Metalle und Schrotte in Betrieb

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Foto: Stemmer-Gruppe

Hann. Münden — Mit der Aufnahme des Betriebes für eine Behandlungsanlage für Metallabfälle, die durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind (Abfallschlüssel-Nr.: 170409) nimmt die Fred Stemmer GmbH aus Hann. Münden ein weiteres Mal eine Vorreiterstellung bei der Behandlung und Verwertung von Sonderabfällen ein.

„Wir sind nunmehr auf dem Weg ein anerkanntes Verwertungsverfahren zur Entfernung von gefährlichen Beschichtungen auf Metallschrotten zu etablieren. Es ist gesichert, dass bestimmte zur Entsorgung anstehende Metallschrotte aus den 80er und auch 90er Jahren mit Asbest, Blei, PCB oder sonst verunreinigten Farbbeschichtungen nicht die richtigen Entsorgungswege gehen. Gerade die Problematik der Farbbeschichtungen bei elektrotechnischen Schaltausrüstungen, Alttransformatoren etc. aber auch sonstigen Korrosionsschutzanstrichen ist sicherlich den wenigsten Akteuren überhaupt so bekannt wie dies im Wasserbau z.B. schon seit Jahren der Fall ist“, so Unternehmenssprecher Jan-Hilmar Franz.

Bei dem durch die Stemmer-Gruppe eingesetzten Verfahren werden die Beschichtungen entfernt, so dass die verbleibenden Metallschrotte gefahrlos dem Recycling zugeführt werden können. Die übriggebliebenen schädlichen Reste werden in der Sonderabfallverbrennung entsorgt.

Bei der Stemmer-Gruppe handelt es sich um ein inhabergeführtes  Familienunternehmen das seinen Ursprung und Wurzeln seit 1946 im Metallhandel hat. Am Standort Hann. Münden investiert die Gruppe ständig in neue Anlagen, Techniken und Verfahren zur Sammlung, Behandlung, Verwertung und dem Transport von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen sowie dem Komponententausch bei Energieverteilerausrüstungen im Hochspannungsbereich für Energieversorger in der gesamten Bundesrepublik.

Quelle: Stemmer-Gruppe