Mitgliederliste der Plattform gegen Lebensmittelabfälle veröffentlicht

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Food waste (Foto: © Thorsten Freyer /http://www.pixelio.de)

Brüssel — Schätzungsweise ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion wird nach Angaben der EU-Kommission nicht verbraucht. Die EU peilt eine 50-prozentige Reduktion der Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2020 an. Das EU-finanzierte Projekt „Food use for social innovation by optimising waste prevention strategies“ (kurz: FUSIONS) will dazu beitragen, Lebensmittelabfälle auf allen Ebenen der Lebensmittel-Versorgungskette zu reduzieren.

Mit sieben Machbarkeitsstudien zeigt Fusions die Auswirkungen von sozialer Innovation bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen, ihr Skalierungspotenzial sowie die Verbindung zu Politik und staatlichen Maßnahmen zur Förderung des Wandels. Im Jahr 2015 richtete sich das Projekt an Netzwerke von Unternehmern im Bereich der sozialen Innovation, um die Verbreitung zu fördern und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder zu erleichtern.

Als Teil des Projektes wurde eine europäische Multi-Stakeholder-Plattform eingerichtet, die „EU Platform on Food Losses and Food Waste“. Organisationen aus der Zivilgesellschaft konnten sich bis zum 27. Mai 2016 um eine Mitgliedschaft bewerben. Jetzt wurde die Liste der Organisationen, die als Mitglieder der Plattform akzeptiert wurden, veröffentlicht. Insgesamt 37 Organisationen aus dem Privatsektor wurden als Mitglieder der „EU Platform on Food Losses and Food Waste“ akzeptiert, die Liste der Organisationen steht auf der Webseite der EU-Kommission zur Verfügung.

Weitere Informationen sind dem regelmäßigen Fusions-Bericht unter cordis.europa.eu  (engl.) zu entnehmen.

Quelle: CORDIS