Gemeinschaft für textile Zukunft positioniert sich gegen illegale Alttextilsammlungen

471
Quelle: Gemeinschaft für textile Zukunft (GftZ)

Berlin — Die Gemeinschaft für textile Zukunft (GftZ) unterstützt durch Fachwissen und Aufklärungsarbeit den Kampf gegen illegale Alttextilsammlungen und begrüßt ausdrücklich die öffentliche Problematisierung illegaler Sammelpraktiken.

Illegale Sammlungen sind weit verbreitet. Diese schaden dem Ansehen der gesamten Alttextil-Branche, verhindern einen nachhaltigen Umgang mit Alttextilien und hebeln den Wettbewerb aus. Zu dieser Thematik sendete am 20.7.2016 das ARD-Magazin plusminus einen Beitrag über „Illegale Altkleidercontainer“. Der Beitrag zeigt die Praktiken der Deutschen Textilrecycling-Werke (DTRW) als Teil eines Firmenverbundes von 15 Unternehmen und verdeutlicht die Schwierigkeiten der Behörden, das illegale Sammeln und Aufstellen von Altkleidercontainern zu unterbinden.

Unternehmen, die illegal Container zur Erfassung von Alttextilien aufstellen, täuschen teilweise Seriosität vor, gewinnen dadurch Kommunen und karitative Verbände, sodass letztlich Ware an Adressaten gelangt, die auch außerhalb des gesetzlichen Rahmens Alttextilien erfassen. Die Zusammenhänge sind oft nicht bekannt.

Die GftZ bittet dringend um Achtsamkeit und bietet Kommunen, Verbänden sowie auch der Presse und Öffentlichkeit ihre Unterstützung an, um derartige Praktiken aufzudecken und zu unterbinden.

Der plusminus-Beitrag kann unter daserste.de eingesehen werden.

Quelle: Gemeinschaft für textile Zukunft (GftZ)