Menge der gemeldeten Alt-Elektrogeräte 2015 leicht gegenüber 2014 gestiegen

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Elektro(nik)schrott (Foto: ©mondputzer / http://www.pixelio.de)

Fürth — Die Menge der gemeldeten Altelektrogeräte in den Jahren 2014 und 2015 in etwa gleichgeblieben sind. Neueste Zahlen, die die stiftung elektro-altgeräte register (ear) jetzt vorlegt hat, zeigen einen leichten Zuwachs von 603.052 auf 630.557 Tonnen insgesamt.

2015 erzielte im business-to-business-Handel einen Ausstoß von 27.303 Tonnen (2014: 28.540). Die Mengen, die im Rahmen der Abholkoordination der stiftung ear von Herstellern abgeholt und verwertet wurden, sanken von 150.830 auf 141.992 Tonnen. Die Mengen, die auf dem Weg sog. Eigenrücknahmen von Herstellern freiwillig zurückgenommen wurden, sanken von 32.899 auf 28.636 Tonnen. Die Menge der von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in Folge von Optierung selbst verwerteten Elektro- und Elektronik-Altgeräte legte hingegen von 390.783 auf 394.934 Tonnen leicht zu. Der Unterschied zwischen 2014 und 2015 ist auf die hinzugekommenen Mengen der von Vertreibern zurückgenommen Elektro- und Elektronik-Altgeräte zurückzuführen.

Wie Euwid berichtet, errechnete das Statistische Bundesamt in den letzten Jahren meist um rund 100.000 Tonnen höhere Sammelmengen als ear.Aber auch diese Menge würde nurknapp die 2015 gesetzlich geltende Mindestsammelquote von 45 Prozent erreichen; für die Quote von 65 Prozent im Jahr 2019 müssten die Sammelmengen noch einmal um 500.000 Tonnensteigen.

Detailliertere Jahresangaben sind unter stiftung-ear.de erhältlich.

Quelle: stiftung elektro-altgeräte register