Q:Charge Europe investiert in Kroatien und baut Position im Balkan aus

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Quelle: Q:Charge Europe AG

Berlin — Die Q:Charge Europe AG übernimmt das kroatische Unternehmen MANIR d.o.o. und sichert sich damit eine starke Marktposition in Südosteuropa. Aufgrund der europäischen Südosterweiterung rücken die dort am Markt positionierten und etablierten Firmen immer stärker in den Fokus der strategischen Planung zukunftsorientierter deutscher Unternehmen. Begründet durch die perspektivisch auf Wachstumsmärkte ausgerichtete Tätigkeit der Q:Charge Europe Aktiengesellschaft stellt die Expansion in diese europäischen Zukunftsmärkte für das Unternehmen eine „unverzichtbare Investition“ dar.

Die Q:Charge Europe AG hat bereits seit längerem eine strategische Investition in den kroatischen Recyclingspezialisten MANIR d.o.o. geplant. Die Verhandlungen der letzten Wochen haben nunmehr zu einem konkreten Übernahmeangebot geführt. Markus M. Leu, Vorstand der deutschen Q:Charge Europe AG, ist optimistisch: „Ich bin davon überzeugt, dass alles Weitere eine reine Formsache ist. Wir erwarten die Annahme des Angebots durch die MANIR d.o.o. Geschäftsleitung in den nächsten Tagen.“ Im Anschluss sollen umgehend die Standortplanungen anlaufen.

Die Q:Charge Europe AG baut mit der Übernahme der MANIR d.o.o Kroatien als zentralen Recyclingstandort für den gesamten Balkan aus. Die im Vergleich noch jungen und dynamischen Volkswirtschaften von Ländern wie Mazedonien oder Kroatien, aber auch Serbien und Bulgarien produzieren in den kommenden Jahren wachsende Mengen an Elektroschrott. Sind in Mazedonien im vergangenen Jahr rund 12.000 Tonnen, so verzeichneten Serbien 30.000 Tonnen, Bulgarien 40.000 Tonnen sowie Kroatien 55.000 Tonnen an Elektroschrott aus Handys, Computern oder anderen Elektrogeräten. Bedenkt man, dass insbesondere die sehr jungen Bevölkerungsschichten im Balkan verstärkt in Handys und Computer investieren, steigt Q:Charge Europe rechtzeitig in einen Wachstumsmarkt ein und sichert sich damit den Zugriff und eine perspektivreiche Marktposition.

Für Q:Charge Europe AG bietet der Balkan als „geographisch bedingtes Tor nach Süden und Osten mit einer einzigartigen Kombination aus niedrigen Lohnkosten, qualifiziertem Personal und der Zugehörigkeit zur Europäischen Union optimale Bedingungen für diese Expansion“.

Quelle: Q:Charge Europe AG