Übernahme der UPM Papierfabrik Schwedt durch Leipa GmbH ist perfekt

717
Quelle: Leipa Georg Leinfelder GmbH

Schwedt/Oder — Die Übernahme der Papierfabrik des finnischen Konzerns UPM durch die Leipa Georg Leinfelder GmbH ist abgeschlossen. Ein entsprechender Vertrag wurde Ende April unterzeichnet: Er vereinbart den Verkauf des UPM Werkes Schwedt samt entsprechender Anlagen an Leipa mit dem Ziel, den Standort zur Herstellung von Liner-Produkten umzuwandeln. Der Verkaufspreis liegt bei 70 Millionen Euro.

Seit dem 1. Juli heißt die Papierfabrik offiziell Leipa-Werk Schwedt Nord, die bestehende Papierfabrik Leipa Schwedt ab jetzt Leipa-Werk Schwedt Süd. 231 Mitarbeiter von UPM Schwedt wurden übernommen. Als Bestandteil der Transaktion haben die Vertragsparteien die Auftragsfertigung für Zeitungsdruckpapier für eine Übergangsphase bis längstens Ende 2017 beschlossen. Die Produktionskapazität des Werkes liegt jährlich bei 280.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier.

Parallel wird die Leipa die Projektierung des Umbaus der PM 11 mit hoher Priorität und zielgerichtetem Ressourceneinsatz vorantreiben. Die geplante Produktionskapazität nach Realisierung des Umbaus der PM 11 beläuft sich dann auf rund 450.000 Tonnen weiß gedecktem Testliner jährlich.

„Mit der Unterzeichnung der Kaufvereinbarung haben wir, nach den sehr intensiven und fokussierten Verhandlungen, einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit dem angestrebten Produktionsstart in Q4 2017 sind wir damit auf dem besten Wege, unsere führende Position als Benchmarkproduzent im Wachstumssegment Testliner weiter auszubauen“, erklärt Peter Probst, Geschäftsführer der Leipa Group GmbH.

Quelle: Leipa Georg Leinfelder GmbH