BMUB-Sonderpreis unterstützt den Aufbau von nachhaltigen Infrastrukturen

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Ankündigung des BMUB-Sonderpreises (Quelle: Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.)

Berlin — Das Bundesumweltministerium hat einen Sonderpreis ausgeschrieben, mit dem das internationale Engagement von Kommunen für den Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen prämiert wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge wie der Abfallentsorgung und der Wasser- und Abwasserversorgung. Dort bestehen international großer Handlungsbedarf – und große Potenziale für deutsches Know-How.

Gefördert wird der Sonderpreis „PartnerStadt – Nachhaltige Infrastrukturen lokal und global“ aus der neuen „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesumweltministeriums. Der Preis wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vergeben. Zielsetzung ist es, durch Wissensaustausch, Stärkung von Umweltbewusstsein und Kapazitätsaufbau in anderen Ländern einen konkreten Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig werden durch die internationalen Kooperationen günstige Voraussetzungen dafür geschaffen, dass deutsche Produkte stärker nachgefragt werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Mit unserem Sonderpreis wollen wir das vorbildliche Engagement von Kommunen für den Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen auszeichnen. Wir wollen Anreize schaffen, dass auch in anderen Ländern dieser Weg eingeschlagen wird. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern eröffnet auch wirtschaftliche Perspektiven. Eine steigende internationale Nachfrage nach deutschen Umwelt- und Effizienztechnologien zeigt, dass deutsche Unternehmen hier gut aufgestellt sind.“

Viele deutsche Kommunen machen sich im Rahmen von Städtepartnerschaften schon für den Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen stark. Engagierte Kommunen können sich bis zum 12. August 2016 unter nachhaltigkeitspreis.de bewerben. Die Preisverleihung findet am 25. November 2016 auf dem Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf statt. Die besten Einreichungen können sich dort im Rahmen eines „Begegnungszentrums“ präsentieren.

Quelle: Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis / Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit