omnicycle mit Sonderpreis beim Energieinnovationspreis.NRW geehrt

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Bei der Verleihung: Stefan Schreiber (Hauptgeschäftsführer der IHK Dortmund), Christoph und Silvia Brüning (omnicycle GmbH & Co. KG), Umweltminister Johannes Remmel Umweltministerium NRW) und Lothar Schneider (Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW) (Foto: Michael Printz / Photozeppelin.com, Energieagentur.NRW)

Düsseldorf — Die Energieagentur NRW hat das Familienunternehmen omnicycle GmbH & Co. KG für ihr besonderes Engagement im Bereich Energieeffizienz mit dem Sonderpreis für kunststoffverarbeitende Betriebe ausgezeichnet. Das Unternehmen aus Vreden bereitet thermoplastische Kunststoffe auf, die als Regranulate oder Mahlgüter in verschiedenen Branchen zum Einsatz kommen. Dabei hat Geschäftsführer Christoph Brüning viele verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um seinen Betrieb energieeffizient aufzustellen.

„Wir hatten durch unseren Neubau im energieoptimierten Gewerbegebiet Vreden-Gaxel die Möglichkeit, das Thema Energieeffizienz direkt mitzudenken. Beispielsweise haben wir nicht nur auf LED-Technologie gesetzt, sondern schon bei der Planung auf die gute Ausleuchtung mit Tageslicht geachtet“, erklärt Christoph Brüning. Bei omnicycle kommen zudem stromsparende Elektromotoren zum Einsatz, die die Anschlussleistung auf die Hälfte reduzieren – bei einem um 10 Prozent erhöhten Anlagendurchsatz und verringerten Leerlaufzeiten. Mit einer Photovoltaikanlage mit 177 Kilowattpeak Leistung und 145.000 Kilowattstunden Ertrag pro Jahr kann der Betrieb rund 28 Prozent des Eigenbedarfs decken. In Summe mit weiteren Maßnahmen konnte das Familienunternehmen eine Reduktion von 165 t CO2-Äquivalent jährlich erzielen – trotz Produktionssteigerung.

Besonders lobend erwähnte die Jury auch das lokale Engagement der Unternehmerfamilie: Beispielsweise investierte omnicycle in Maßnahmen zur Lärmreduktion und pflanzte am Firmensitz alte Obstbaumsorten. „Wir brauchen Unternehmen wie omnicycle, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Ich freue mich, dass wir im Kreis Borken Betriebe haben, die in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehmen“, so Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski und ergänzt: „Wichtig ist dabei auch, dass das Thema langfristig im Betrieb verankert wird.“

Auch hier ist der Betrieb der Familie Brüning gut aufgestellt. „Durch die Teilnahme beim Projekt Ökoprofit und die Mitgliedschaft im Ökoprofit Klub bleiben wir beim Thema Umwelt- und Ressourcenschutz am Ball. Letzen Endes ist es – auch vor dem Hintergrund der Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens – ein Dauerthema“, resumiert Christoph Brüning.

Quelle: www.omnicycle.de / bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.