Slowakei: Neues Entwicklungsprogramm zwingt zum umfassenden Handeln

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Nationalfahne der Slowakei (Foto: ©M. Hermsdorf /http://www.pixelio.de)

Bratislava — Mit nur 6 Prozent Recyclinganteil gehörte die Slowakei 2014 zu den drei Schlusslichtern in der EU. Ihre Abfallwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die enorm hohe Deponiequote soll bis 2020 deutlich sinken. Zugleich müssen die Trenn- und Verwertungsquoten bei Verpackungen und Bioabfällen erhöht werden. Dafür sind seit 2016 verstärkt auch die Hersteller zuständig, meldet Germany Trade & Invest.

Das im Oktober 2015 veröffentlichte Entwicklungsprogramm für die Branche zielt auf effizientere Mülltrennung, bessere Verwertung von Bauschutt und mehr Einsatz von Recyclingmaterialien. Die Regierung will auch den Bau kleinerer Kompostieranlagen in den Ortschaften finanziell unterstützen. Die Recyclingbetriebe für Papier und Kartonabfälle müssen technologisch aufgerüstet werden. Für die Entsorgung von Kunststoffen sind mehr Sammelcontainer nötig.

Investitionen stehen vor allem beim Aufbau von Sammelpunkten an, aber auch bei der Modernisierung der Recyclinganlagen; hier sind zukunftsfähige Technologien gefragt. Geschäftschancen bieten sich außerdem bei der Verwertung von Bauschutt, Altreifen und Batterien. Die Abfallwirtschaft in der Slowakei ist weitgehend aufgeteilt, bietet durch die verstärkten Anstrengungen für mehr Recycling aber noch Markteintritts-Chancen.

Der vollständige Artikel kann unter gtai.de heruntergeladen werden. 

Quelle: Germany Trade & Invest