B2B-Vertreiber müssen auch Altgeräte aus privaten Haushalten zurücknehmen

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Quelle: take-e-way

Hamburg — Wie das Rücknahmesystem take-e-way GmbH meldet, trifft das ElektroG zur Frage der Rücknahmepflicht von sog. Business to Buiness (B2B)-Vertreibern eine eindeutige Regelung. Es unterscheidet in § 17 Absatz 1 nicht zwischen den unterschiedlichen Vertreibern, sondern nur hinsichtlich der zurückzunehmenden Altgeräte. Insofern sind auch B2B-Vertreiber zur Rücknahme von Altgeräten aus privaten Haushalten verpflichtet.

Da in der Regel der B2B-Vertreiber nur Elektro- und Elektronikgeräte an andere Nutzer als private Haushalte verkauft, kommt für ihn die 1:1-Rücknahme regelmäßig nicht in Betracht. Die 0:1-Rücknahme trifft ihn jedoch in gleichem Umfang wie den B2C-Vertreiber. Ihn treffen daher auch die gleichen Anzeige- sowie Mitteilungspflichten nach § 25 und § 29 ElektroG.

Das bedeutet, dass alle Marktteilnehmer, die Elektrogeräte innerhalb der Bundesrepublik Deutschland – egal an wen – verkaufen (sogenannte Vertreiber), alle Elektroaltgeräte mit weniger als 25 cm Kantenlange zurücknehmen müssen – sofern Sie als stationärer Händler über 400 qm Elektro-Verkaufsfläche oder als Onlinehändler über 400 qm Elektro-Lager- und Versandfläche (Regalfläche) haben. Dies gilt daher auch für kleinere Gasentladungslampen.

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Quelle: take-e-way GmbH