Westeria MultiFeeder: Bunkerinnovation für variable Mengen und individuelle Zwecke

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3-D-Skizze des Westeria MultiFeeder (Grafik: © Westeria Fördertechnik)

Ostbevern — Seine Technologiekompetenz im Bereich von Bunkern als vorgelagerter Anlagenstufen hat Westeria Fördertechnik auf der diesjährigen IFAT erneut bewiesen: Der innovative MultiFeeder ergänzt die großen Westeria-Bunker mit Breiten bis zu 4.000 Millimetern, ausgelegt für die Aufnahme von mehreren hundert Kubikmetern Eingabematerial. Die neuen Bunker decken ein Speichervolumen zwischen 10 bis 47 Kubikmetern ab. Sie sind somit für kleinere Aufnahmemengen und individuelle Anforderungen konzipiert.

Mittels eines speziellen Baukastensystems ist die Erweiterung in Breite und Länge genauso möglich wie die lineare Weitergabe verschiedenster Eingabematerialien mittels vier darauf abgestimmter Varianten von Förderbändern. Hinzu kommen drei Ausführungen der Anlagenstatik, die die Robustheit gezielt den Eingabematerialien anpassen lässt. Zusätzlich können die Anwender zwischen einem elektrischen oder hydraulischen Antrieb wählen.

Die MultiFeeder werden mit ihren verschiedenen Varianten von Förderbändern allen an sie gestellten Anforderungen gerecht. Jede Art von Schüttgut – seien es Folien, PET-Flaschen, Müll und Abfall oder Papier, Kartonagen, aber auch Scharfkantiges wie Glas, Schrott, Gesteinsmaterial und selbst heißes Material – wird problemlos aufgenommen und zur Aus- und Übergabe an die nachfolgende Anlage gefördert.

Die Gurt-, Kettengurt- und Plattenband-Förderer sowie der Schubboden (Moving Floor) lösen somit jedes Eingabeproblem. Mit unterschiedlichen Breiten von 1.200, 1.600 und 2.000 Millimetern bis zu einer maximalen Bunkerlänge von 12 Metern sind weitere Variablen möglich. Sowohl der modulare Baukasten wie seine Teilegleichheit sind Garanten dafür, dass jede Kundenanforderung erfüllt und dabei noch Kostenvorteile an den Anwender weitergegeben werden können.

Einige Extras verdienen besondere Erwähnung. Zum einen ermöglicht – nach Aussagen des Herstellers – die Dosierwalze, optional angebracht, einen besonders gleichmäßigen Materialaustrag, selbst bei voller Bunkerbeladung. Zum zweiten besteht der elektrische Antrieb aus einem speziell ausgelegten Westeria-System, das beim Moving Floor für eine sehr gleichmäßige Dosierung beim Austrag sorgt. Mit dieser Alleinstellung wird zudem ein Vorteil gegenüber der herkömmlichen Hydraulik generiert.

Besonders wichtig für den weltweiten Export gilt, dass die Bunker ohne Probleme in vormontierte Baugruppen zerlegt und von jedem Standard ISO-Seecontainer aufgenommen werden können. Mit Westeria MultiFeeder steht nunmehr ein sehr variables Bunkersystem in einer Baureihe für kleinere Volumina mit einem breiten Anwenderspektrum zur Verfügung. Das realisierte Baukastenprinzip weist darüber hinaus eine besondere Wirtschaftlichkeit mit merkbaren Kostenvorteilen auf.

Weitere Informationen sind unter westeria.de erhältlich.

Quelle: Westeria Fördertechnik GmbH