42,3 Prozent: ERP hat die Sammelquote von Altbatterien erneut übertroffen

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Altbatterien (Foto: Kroll/Recyclingportal.eu)

Aachen — Das herstellereigene Rücknahmesystem für Gerätebatterien der European Recycling Platform (ERP) Deutschland GmbH hat mit einer Quote von 42,3 Prozent sogar mehr Altbatterien aus dem Kalenderjahr 2015 gesammelt und recycelt, als die gesetzliche Vorgabe (40 Prozent) fordert. Für ERP stellt die für 2015 erreichte Sammelquote eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr dar.

Wie auch in den vergangenen Jahren wurde von einem externen Sachverständigen die von ERP veröffentlichte Sammelquote auf ihre Richtigkeit geprüft und bestätigt.

Das Rücknahmesystem für Batterien von ERP ist seit 2010 von der obersten Behörde des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Seitdem betreibt ERP eine wachsende, flächendeckende Rücknahme an Sammelstellen in Deutschland. Gesammelte Batterien werden nach chemischen Systemen sortiert und dann spezialisierten und zusätzlich von ERP auditierten Verwertungsanlagen zugeführt.

ERP bietet im Auftrag ihrer Kunden die kostenfreie Sammlung von Geräte-Altbatterien in zugelassenen Batteriefässern für größere Sammelvolumen und in speziellen Sammelkartons für Sammelmengen am Arbeitsplatz, in der Schule und im Geschäft/Handel an.

Für alle Interessenten steht der von ERP für das Jahr 2015 veröffentlichte Bericht gemäß § 15 (2) des Batteriegesetzes auf der ERP-Webseite unter erp-recycling.de zum Download bereit. 

Das Batteriegesetz (Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren) fordert in Etappen eine Erhöhung des Sammelziels: Im Jahr 2012 wurde als Sammelziel mehr als 35 Prozent für Gerätebatterien definiert, für die Jahre 2014 und 2015 musste eine Sammelquote von mindestens 40 Prozent erreicht werden. Für das aktuelle Jahr 2016 wurde die gesetzliche Sammelquote für Gerätebatterien schließlich auf mindestens 45 Prozent erhöht.

Quelle: European Recycling Platform (ERP)