IFAT 2016: Starkes Besucher-Interesse an Zerkleinerungsmaschinen von Untha

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Untha Messestand auf der IFAT 2016 (Foto: Untha)

Kuchl / Salzburg, Österreich — Auf der diesjährigen IFAT konnte Untha, der Spezialist für Zerkleinerungsmaschinen, ein Rekord-Interesse für seine renommierten Produkte verzeichnen. Die Besucherzahlen am Messestand übertrafen sämtliche Erwartungen: Interessenten aus verschiedensten Ländern – unter anderem aus Japan – informierten sich ausführlich über die Zerkleinerungssysteme und -lösungen des Unternehmens.

Um die innovative XR-Zerkleinerungsmaschine in Aktion zeigen zu können, organisierte Untha während der IFAT 2016 mehrere Touren zum Gelände des Entsorgungsunternehmens Breitsamer, das die innovative Technologie der Maschine vorführte. Die XR mobil-e mit Elektroantrieb ermöglicht die Verarbeitung verschiedenster Arten von sperrigen Abfällen. Besonders beeindruckend, dass sie sowohl Industrie- und Gewerbeabfälle wie auch Altholz mit Leichtigkeit bewältigen kann. Auf der Messe stellte die XR mobil-e ihre hohen Durchsatzleistungen, ihre niedrige Lärmemission und ihren ausgezeichneten Störstoffschutz unter Beweis. Weitere Vorteile, die das Publikum überzeugten, sind laut Untha die einfache Wartung der Maschine, die niedrigen Betriebskosten sowie die herausragende Energieeffizienz.

Steigende internationale Nachfrage

Christoph Lahnsteiner, Produktmanager bei Untha für das Geschäftsfeld Müll, zeigte sich äußerst zufrieden mit der Präsentation der XR mobil-e: „Diese Zerkleinerungsmaschine wurde bereits in ganz Europa auf Herz und Nieren getestet, um ihre Flexibilität bei der Verarbeitung verschiedenster Abfallsorten zu alternativen Brennstoffen unter Beweis zu stellen. Die IFAT war jedoch die erste Gelegenheit, bei der die mobile Maschine einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde. Wir hofften natürlich, damit auf Anklang zu stoßen – aber niemand war auf ein derart positives Echo vorbereitet!“ Insgesamt waren die Vorführungen ein voller Erfolg: Die Demo-Maschine von Untha ist bis Jahresende nahezu ausgebucht und eine zweite Demo-Maschine für Vorführungen in Großbritannien ist aktuell bereits in Arbeit.

Lahnsteiners Messefazit: „Wir konnten das Interesse der Hauptakteure des internationalen Entsorgungssektors wecken, die sich nun mit konkreten Anfragen für spezifische Projekte an uns wenden. Noch vor ein paar Jahren hätten wir dies nicht behaupten können.“ Trotz seiner geographischen Nähe war Deutschland bisher ein schwieriger Markt für Untha, und die Abfallentsorgung auf den Märkten des Asien-Pazifikraums ist ein junger Sektor, wodurch der Bekanntheitsgrad dort relativ niedrig war. Im diesem Jahr aber konnte das Unternehmen Besucher aus der ganzen Welt an seinem Stand willkommen heißen, was die globale Ausrichtung der Marke im Jahr 2016 unterstreicht. Die Messebesucher ließen auf ihre Worte bei der IFAT dann auch Taten folgen: So wurde ein XR-Ripper an eine komplexe Anlage in Deutschland verkauft und die Verhandlungen für zwei weitere Projekte in Kontinentaleuropa konnten in die Abschlussphase geführt werden.

Neu: QR-Hochleistungszerkleinerer

Die IFAT 2016 war auch die erste Gelegenheit, den gänzlich neuen QR-Hochleistungszerkleinerer für Kunststoffrecycling zu begutachten. Nach zwei Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit stecken in dieser jüngsten Untha-Innovation, dir sich perfekt für die Zerkleinerung von Produktionsabfällen, Plastikklumpen, Fässern, Post-Consumer-Abfällen, Film, gemischten Hartkunststoffen und vielen weiteren Materialien eignet. Mit ihrer wartungsfreien Schiebertechnologie und einem äußerst widerstandsfähigen Antrieb stellt die QR den Beginn einer neuen Ära für Einwellenzerkleinerung mit hoher Laufzeit dar. Besonderes Highlight der Maschine ist die neue Multifunktionsklappe. Diese kann in zwei Richtungen geöffnet werden um Störstoffe zu entnehmen, einen Messerwechsel durchzuführen oder den Trichter zu entleeren.

Thomas Schmid, Marketing- und Kommunikationsleiter bei Untha, erklärt: „Natürlich stellen wir schon seit langem Kunststoffzerkleinerer her, die bei Kunden aller Größenordnungen in Betrieb sind. Wir ruhen uns aber nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern suchen ständig nach Möglichkeiten, die Kosten für den Kunden zu senken, die betriebliche Leistung zu erhöhen und die Wartungsaktivitäten zu vereinfachen. Die QR ist das Ergebnis dieser Bemühungen.“

Verbesserter Service

Der etablierteste Vierwellenzerkleinerer von Untha – die RS-Klasse – wurde von den IFAT-Besuchern als bewährte Lösung gelobt, die sich besonders für harte Anwendungsfälle eignet. Thomas Schmid resümiert: „Egal, um welches Zerkleinerungsszenario es sich handelt – unser Ziel lautet immer, einen zuverlässigen, profitablen Zerkleinerer bereitzustellen, der auch den komplexesten Ansprüchen genügt. Dank unserem neuen Untha Lifetime-Support bieten wir unseren Kunden eine kompromisslose Begleitung und Betreuung während der gesamten Maschinen-Lebensdauer an.“

Untha hat nun sechs arbeitsreiche Monate vor sich: Es gilt, die zahlreichen Projektanfragen zu bearbeiten, die bei der IFAT eingingen. Christian Lanner, Technischer Leiter bei Untha für das Geschäftsfeld Müll, fasst die Teilnahme an der Messe so zusammen: „Ich kann mich gar nicht erinnern, wie oft ich insgesamt schon bei der IFAT ausgestellt habe – aber eines weiß ich: Die diesjährige Messe war die erfolgreichste, die wir je verzeichnen konnten.“ Sehr zufrieden ist Lanner auch mit dem neuen, auffälligen Look des Untha-Stands: „Dies allein war Anlass genug, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Aber die XR-Zerkleinerungsmaschine hat wirklich allen die Show gestohlen!“

Quelle: Untha shredding technology GmbH