ASA veröffentlicht Strategiepapier 2030 zur stoffspezifischen Abfallbehandlung

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ASA -Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung e. V.

Ennigerloh – „Ressourcen- und Klimaschutz durch eine stoffspezifische Abfallbehandlung“ lautet der Titel des neuen Strategiepapiers, das die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V. auf der IFAT vorstellte. „Die Strategie bündelt die Kernaussage der ASA, dass im Vordergrund einer effizienten Verwertung von Stoffströmen zukünftig nicht mehr die reine Anlagentechnik, sondern die Philosophie einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft mit umfassender Kaskadennutzung und unter Einbeziehung aller Abfall- und Wertstoffarten sowie aller technischen Verfahren steht“, erklärte ASA-Vorsitzender Thomas Grundmann.

„Damit wird die ursprüngliche Fokussierung auf die Restabfälle aus der kommunal gesteuerten Siedlungsabfallbehandlung erweitert und das bisherige Selbstverständnis der ASA als Betreiberverband mit intensivem fachlichem Austausch und als Interessenvertretung erhalten bleiben“, betonte Grundmann.

Wie Andreas Nieweler, stellvertretender Vorsitzender der ASA, erklärte, „stehen die ASA und ihre Mitgliedsbetriebe für anlagen- und technologieübergreifende Kooperationslösungen, mit denen die Ziele der Kreislaufwirtschaft unter den Gesichtspunkten der Energieeffizienz und des Ressourcen- und Klimaschutzes optimal erreicht werden.“ Die 5-stufige Abfallhierarchie bildet die Grundlage für die abfallwirtschaftlichen Handlungen der ASA..

Der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes wies auch darauf hin, dass das Strategiepapier eine Handlungsempfehlung sei und keine zwingende Vorgabe enthalte, wie sich Anlagenbetreiber in Zukunft zu verhalten hätten. Fest stehe aber, dass die MBA-Technologie aufgrund ihrer Flexibilität auch zukünftig eine Rolle im gesamten Spektrum der Abfallbehandlungstechnologien spielen werde und eine sinnvolle und effiziente Ergänzung zu den weiteren Behandlungsmöglichkeiten darstelle.

Ganz im Gegenteil: „Zukünftig ist es wichtig, dass wir unseren Wirtschaftszweig für verschiedene Technologien öffnen, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu blieben und am Markt bestehen zu können“, stellte Nieweler klar.

Das Strategiepapier ist in einer Langfassung mit detaillierten Grundlageninformationen, einer Kurzversion und einer Ausgabe für politische Entscheider erhältlich, um dem Leser den schnellen und prägnanten Überblick zur zukünftigen strategischen Ausrichtung der ASA zu ermöglichen.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V.