ALBA will erfolgreiche Strategie auch 2016 fortführen

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Stahl- und Metallrecycling (Foto: ©ALBA Group)

Köln — Die ALBA SE, börsennotierte Tochter des weltweit tätigen Entsorgungs- und Recyclingspezialisten ALBA Group, erwartet nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen im Jahr 2015 auch für das laufende Geschäftsjahr eine positive Entwicklung. Zwar geht das Unternehmen aufgrund von gesunkenen Preisen und einer weiteren Umstrukturierung von sinkenden Umsätzen aus; das Ergebnis vor Steuern werde aber erneut zulegen.

„Das vergangene Geschäftsjahr hat gezeigt, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen. Wir verlängern die Wertschöpfungsketten, verbessern die Qualitäten unserer aufbereiteten Materialien und entwickeln neue Geschäftsideen. Diese erfolgreiche Strategie wird auch 2016 fortgeführt. Wir gehen damit gestärkt in die Zukunft“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Axel Schweitzer gestern vor der Hauptversammlung in Köln. Schweitzer ist auch Vorstandsvorsitzender des Mutterunternehmens ALBA Group.

Im vergangenen Jahr hatte die ALBA SE bei einem Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (Ebitda) von 41,2 Millionen Euro (plus 22,5 Prozent) erzielt. Das Vorsteuerergebnis entwickelte sich noch besser: Nach zwei Jahren mit negativem EBT schnellte der Wert um 44,2 Millionen Euro in die Höhe und war mit 9,9 Millionen Euro wieder positiv.

Im Mittelpunkt der Fragen von Anteilseignern und Aktionärsvertretern stand der Fortgang des vor einigen Wochen begonnenen Investorenprozesses. Die ALBA Group wählt einen Partner für das Dienstleistungsgeschäft aus, um mit diesem die Wachstumschancen auf diesem Markt besser nutzen zu können. Schweitzer hatte bereits in seiner Rede angekündigt, dass im Zuge dieses Prozesses das Segment Dienstleistungen aus der ALBA SE herausgelöst und in eine Zwischenholding eingebracht wird. „So kann es leichter mit anderen Dienstleistungseinheiten der Group verknüpft werden, damit ein Paket geschnürt werden kann, mit dem wir die Wachstumschancen optimal nutzen können“, begründete Schweitzer den Schritt.

„Die ALBA SE bleibt auch nach dieser Transaktion ein starkes und attraktives Unternehmen“, so Schweitzer. „Denn wir haben im Stahl- und Metallgeschäft beim Ebitda den Turn around geschafft. Dass die ALBA SE jetzt wieder in den schwarzen Zahlen ist, gründet auf den erfolgreichen Anstrengungen im Metallgeschäft.“ Diesen Bereich hatte die ALBA SE in den vergangenen Jahren umstrukturiert.

Bei einer Präsenz von 93,64 Prozent wählte die Hauptversammlung neben Schweitzer auch den geschäftsführenden Direktor Rob Nansink und den Commercial Manager der ALBA Group, Dirk Beuth, für vier Jahre in den Verwaltungsrat.

Quelle: ALBA SE