Currenta und Accurec setzen erfolgreiche Entsorgungspartnerschaft weiter fort

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Unterzeichnung des 5-Jahres-Vertrages auf der IFAT 2016 in München (Foto: Currenta)

Leverkusen — Mit der Unterzeichnung eines neuen Kooperationsvertrages auf der diesjährigen IFAT vertiefen Dr. Hans Richter, Leiter Currenta-Umwelt und Dr. Ing. Reiner Weyhe, Geschäftsführer der Accurec GmbH ihre Zusammenarbeit beim Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. Gemeinsam wollen Sie in den nächsten fünf Jahren rund 10.000 Tonnen der modernen Batterien recyceln.

„Wir haben seit fünf Jahren gemeinsam mit unserem Partner Accurec rund 7.000 Tonnen der Hochleistungsbatterien einem Recycling zugeführt und so Stoffkreisläufe geschlossen“, erklärt Dr. Hans Richter. „Mit dem neuen Kooperationsvertrag wollen wir die Zusammenarbeit vertiefen und ausbauen.“

In ihren Drehrohröfen kann die Currenta alle am Markt befindlichen Lithium-Ionenbatterietypen thermisch vorbehandeln – von beispielsweise Nickel-Kobalt-Aluminium über Lithium-Eisen-Phosphat bis hin zu Lithium-Manganoxid. In der Hitze des Drehrohres platzen die Batterien auf und alle organischen Batteriebestandteile (Elektrolyt und Kabelummantelung) verbrennen nahezu vollständig. Die übrig bleibenden Metallkomponenten führt die Mülheimer Accurec einem Recycling zu.

Der Vorteil der thermischen Vorbehandlung liegt vor allem in der sicheren Zerstörung der giftigen Batterieinhaltsstoffe. Leckgeschlagene Batterien können sich bei Anwesenheit von Feuchtigkeit und Luftsauerstoff selbst entzünden, im Einzelfall sogar explodieren. Die enthaltenen Fluorverbindungen können bei einer händischen Demontage austreten und ohne sachgerechte Ausrüstung zu Verätzungen führen.

Darüber hinaus ist thermische Vorbehandlung umweltschonend. Die freiwerdende Verbrennungswärme nutzt die Currenta zur Dampferzeugung, die Rauchgase werden effizient gereinigt. Zudem ist der Energieaufwand beim Metallrecycling deutlich geringer als die Gewinnung der Metalle aus den Erzen.

Quelle: Currenta GmbH & Co. OHG