IHK übergibt EMAS-Urkunde an Schuler Rohstoff GmbH

485
Überreichungen EMAS-Urkunde an Geschäftsführerin Bettina Schuler-Kargoll (Foto: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg)

Villingen-Schwenningen — Die Schuler Rohstoff GmbH setzt an ihren Standorten in Deißlingen und Singen ein ambitioniertes Umweltmanagement-System konsequent um. Jetzt konnte Geschäftsführerin Bettina Schuler-Kargoll dafür die EMAS-Urkunde aus den Händen von Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg in Empfang nehmen.

„EMAS ist aktuell das weltweit wohl anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Wir als IHK sind vom Gesetzgeber beauftragt, die Registrierungen der Unternehmen aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg vorzunehmen, welche die Voraussetzungen erfüllen. Momentan gehen hier in der Region 23 Unternehmen und Organisationen mit 35 Standorten diesen anspruchsvollen Weg und ich freue mich, dass nun ein weiteres Unternehmen hinzukommt. Das könnte Vorbild für weitere Betriebe sein, die ebenfalls eine EMAS-Zertifizierung anzustreben“, betonte Marcel Trogisch, der bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg die EMAS-Registerstelle führt. EMAS geht über die weit verbreitete Umweltnorm DIN EN ISO 14001 hinaus, die viele Lieferanten zwischenzeitlich von ihren Kunden fordern.

Geschäftsführerin Bettina Schuler-Kargoll begründete der Entscheidung für die Einführung von EMAS folgendermaßen: „Als Familienbetrieb in dritter Generation, der sich mit dem Sammeln, der Beförderung, Lagerung sowie Behandlung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen befasst, ist für uns das Thema Umweltschutz und Ressourcenschonung jeden Tag allgegenwärtig und von besonders hoher Bedeutung. Wir sind stolz darauf, dass wir etwaige Umweltbelastungen kontinuierlich verringern. Diesen hohen Anspruch an uns selbst in Sachen Umweltschutz möchten wir mit der Einführung von EMAS darlegen. Wir wollen unsere Umweltzielsetzungen und deren Erreichung offen legen und uns ständig weiter verbessern. Daher wirken auch alle unsere Mitarbeiter an der Erreichung dieser Umweltziele aktiv mit, denn bei uns im Unternehmen ist die Sensibilisierung und Einbeziehung der Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil im Umweltschutz.“

Somit leistet die Schuler Rohstoff GmbH in zweierlei Hinsicht einen Betrag zum Umweltschutz. Der Geschäftszweck des Unternehmens umfasst auch das Recycling von Abfällen, die dann als Sekundärrohstoffe dem Wirtschaftskreislauf erneut zugeführt werden und so wertvolle Primärrohstoffe und die damit einhergehende Rohstoffausbeutung der Erde reduzieren.

Neben Möglichkeiten für finanzielle und rechtliche Vorteile hob Thomas Albiez noch einige weitere Aspekte hervor, die für eine EMAS-Registrierung sprechen: „Mit diesem überdurchschnittlichen Einsatz für den Umweltschutz profitiert das Unternehmen natürlich auch von einer Imagesteigerung, denn es zeigt ganz klar, dass es sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist und dieses auch lebt. Durch die jährliche geforderte Berichterstattung in Form einer Umwelterklärung und das Offenlegen von Umweltkennzahlen lassen sich Transparenz und Vertrauen schaffen.“

Quelle: Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg