IFAT 2016: BDE zieht am Ende der Weltleitmesse positive Bilanz

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Foto: Messe München GmbH

Berlin/München — Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. zieht am Ende der Weltleitmesse für Umwelttechnologie IFAT eine positive Bilanz. Zu den Höhepunkten der Messe zählten das Treffen mit EU-Kommissar Günther Oettinger und der gesellige Abend des BDE mit über 400 Gästen.

BDE-Präsident Peter Kurth sagte am Freitag: „Mit 70 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr und einer Wertschöpfung von 25 Milliarden Euro pro Jahr ist die Kreislaufwirtschaft in Deutschland zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig mit komplexem Dienstleistungsangebot herangewachsen. Als weltweit führende Branchenmesse mit Strahlkraft weit über die deutschen Grenzen hinaus, ist die IFAT genau der richtige Rahmen, um Experten der Kreislaufwirtschaft aus allen Ländern der Welt zusammenzuführen.“ So habe der BDE neben Delegationen aus allen 20 Mitgliedsländern der Europäischen Föderation der Entsorgungswirtschaft FEAD auch eine Vielzahl internationaler Gäste auf der Messe begrüßen können.

In diesem Zusammenhang hob Kurth den Besuch von EU-Kommissar Günther Oettinger auf der IFAT hervor: „Es hat mich sehr gefreut, dass Herr Oettinger Zeit gefunden hat, die IFAT zu besuchen. Seine Ausführungen zeigten, wie wichtig das Thema Industrie 4.0 auch für die Kreislaufwirtschaft und ihr weiteres Wachstum ist. Insbesondere in der Entsorgungslogistik schreitet die Digitalisierung schnell voran, beispielsweise bei intelligenten Containersystemen, die ihren Füllstand selbstständig melden. Sehr gerne nimmt der BDE das Angebot von Herrn Oettinger an, die Diskussion zu intensivieren.“

Kurth ergänzte: „Erste Rückmeldungen aus der Mitgliedschaft zeigen außerdem, dass auch der BDE-Gemeinschaftsstand ein großer Erfolg war, da er kleineren und mittelständischen Unternehmen die Chance bietet, internationale Kontakte zu knüpfen und in einem hochkarätigen Umfeld auszustellen. Deshalb prüfen wir, ob wir das Angebot für die nächste IFAT ausbauen können.“

Quelle: BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.