BDSV würdigt großen Erfolg auf der IFAT 2016 in München

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Altautorecycling (Foto: Messe München GmbH)

Düsseldorf/München — Ein ausnehmend positives Fazit hat die BDSV von der heute zu Ende gehenden IFAT gezogen. „Der Besucheransturm zu den von uns gemeinsam mit der SEDA-Umwelttechnik GmbH durchgeführten Live-Vorführungen war beachtlich“, resümiert BDSV-Präsident Andreas Schwenter. Auf fast 3.500 Quadratmetern des Freigeländes der Messe München konnte das Fachpublikum die einzelnen Schritte des zeitgemäßen Altautorecyclings anschaulich nachvollziehen.

Zu sehen waren die wichtigsten Schritte von der Demontage der Räder, über die kontrollierte Auslösung der Airbags und die Entfernung der Betriebsflüssigkeiten bis hin zum Pressen und Verladen der Schrottpakete. „Den gezeigten Standard haben viele unserer Mitgliedsunternehmen bereits erreicht. Wem Umweltschutz am Herzen liegt, sollte sein Altauto in Deutschland niemals in ‚dunkle Kanäle‘ geben“, so Schwenter weiter.

Das Thema Altautorecycling war auch Gegenstand eines von der BDSV organisierten Fachgesprächs, u. a. mit Regina Kohlmeyer vom Umweltbundesamt und dem FAR-Vorsitzenden Siegfried Kohl, am Dienstag der Messewoche. Leider, so das Fazit dieser Veranstaltung, ist der Verbleib eines Großteils der Altfahrzeuge nach wie vor unklar. Es bedarf eines verstärkten Behördenvollzugs der vorhandenen Rechtsgrundlagen.

Auch der Innenstand der BDSV in Halle C3 erfreute sich großer Beliebtheit. Das Konzept des Innenstands, für die Verbandsmitglieder den zentralen Treff- und Kommunikationspunkt anzubieten, ist absolut aufgegangen, so BDSV-Hauptgeschäftsführer Rainer Cosson. Es wurden zahlreiche Fach- und Kundengespräche geführt, es gab Snacks und Getränke, und manches Mal konnte das Stand-Team – übrigens allesamt BDSV-Mitarbeiter – mit Office-Dienstleistungen aushelfen. Dieses attraktive Angebot wurde durch das großzügige Sponsoring vieler BDSV-Mitglieder ermöglicht. „Dafür“, so Cosson, „gilt den Sponsoren unser herzlicher Dank!“

Wegen des großen Zuspruchs überlege man nun, wie man diese Dienstleistungen für die Mitglieder zukünftig noch erweitern könnte, sagt Cosson abschließend.

Quelle: BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V.