Österr. Umweltministerium vergab erstmals Sammelgebiete für Verpackungsabfälle

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Quelle: Reclay Österreich GmbH

Wien — Zum ersten Mal seit der Liberalisierung des Marktes der Verpackungslizenzierung erfolgte Anfang Mai die Vergabe der Sammelregionen zwischen allen Marktteilnehmern durch das zuständige Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW).

Entsprechend ihres Marktanteils erhielt die Reclay UFH GmbH neun Regionen. Ab dem 1. Januar 2018 wird sich das Unternehmen als Ausschreibungsführer um die Sammlung der haushaltsnahen Verpackungsabfälle in Kärnten (Hermagor und Feldkirchen), Salzburg (Tamsweg), Steiermark (Voitsberg), Oberösterreich (Freistadt, Grieskirchen und Steyr-Land) sowie Niederösterreich (Korneuburg und Amstetten) kümmern. Reclay UFH sorgt damit für die Verwertung der Abfälle von insgesamt einer halben Million Menschen.

Knapp eineinhalb Jahre nach der Marktöffnung sind auch die letzten gesetzlichen Regelungen umgesetzt und damit ein offener und fairer Wettbewerb ermöglicht worden. Dass die Liberalisierung ein wichtiger und längst überfälliger Schritt war und bei allen Beteiligten auf Zufriedenheit stößt, wird immer deutlicher. „Die verpflichteten Unternehmen aus Handel und Industrie nehmen das erweiterte Dienstleistungsangebot gerne an. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass wir erst kürzlich unseren 1.000sten Kunden gewinnen konnten“, erklärt Walter Tanzer, Geschäftsführer der Reclay UFH GmbH.

„Nun werden wir zeigen, dass wir auch in unseren Sammelregionen die beste Lösung vor Ort anbieten können. In enger Abstimmung mit den Kommunen und unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten will Reclay UFH die Sammlung optimieren und gleichzeitig den Service für die Verbraucher verbessern. Unser Ziel ist, mehr Verpackungen zurückzunehmen und das System damit effizienter und kostengünstiger zu machen“, so Tanzer abschließend.

Quelle: Reclay Österreich GmbH