Binder+Co Gruppe: Auftragseingang in Q1/2016 deutlich gesteigert, EBIT gesunken

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Quelle: Binder+Co Gruppe

Gleisdorf, Österreich — Die Binder+Co Gruppe, internationaler Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik, konnte den Umsatz im 1. Quartal 2016 auf € 21,97 Mio. leicht steigern. Das EBIT rutschte jedoch mit € –0,75 Mio. in die Verlustzone. Aufgrund des Rekord-Auftragseingangs und des guten Auftragsstands geht das Management für das Gesamtjahr von Umsatz- und Ergebniszahlen auf dem Niveau von 2015 aus.

Während der Umsatz des 1. Quartals 2016 mit € 21,97 Mio. den Vorjahreswert um rund 4 Prozent leicht übertraf, verschlechterte sich das EBIT aufgrund der 2015 unter großem Wettbewerbsdruck hereingebrachten Aufträge im traditionell schwachen Q1 auf € –0,75 Mio. (Q1/2015: € 0,35 Mio.). Der Auftragseingang konnte hingegen im Vergleich zum Vorjahr auf € 44,00 Mio. verdoppelt werden. Im Unterschied zum Vorjahr besteht er aus einer Mischung aus ergebnisstarkem Einzelmaschinengeschäft und volumensstarken Anlagenaufträgen. Mit € 66,86 Mio. liegt der Auftragsstand per 31. März 2016 um 22,4 Prozent über dem Vorjahr und damit auf solidem Niveau.

Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co, kommentierte: „Natürlich bin ich mit dem Ergebnis des 1. Quartals nicht zufrieden. Das negative EBIT ist aber eine Folge der schwierigen Marktsituation des abgelaufenen Geschäftsjahrs, und eine Trendwende hat sich bereits angekündigt: Seit Beginn des Jahres verläuft die Auftragsentwicklung sehr gut und ich bin zuversichtlich, dass wir im Gesamtjahr das Umsatz- und Ergebnisniveau von 2015 erreichen werden.“

Der Umsatz des stärksten Segments Aufbereitungstechnik, das die Bereiche Sieben, Nass Aufbereiten, Trocknen und Zerkleinern abdeckt, steigerte sich im 1. Quartal 2016 mit € 12,55 Mio. gegenüber dem Vorjahr um 47,0 Prozent. Zwar zeigte sich das Ergebnis nach wir vor auch durch Verluste der zugeordneten Tochterunternehmen Bublon GmbH und Binder+Co Machinery (Tianjin) Ltd. belastet, fiel mit € –0,05 Mio. aber besser aus als im Vergleichszeitraum (Q1/2015: € –0,46 Mio.). Der Auftragseingang verzeichnete mit € 14,35 Mio. eine deutliche Steigerung um 56,3 Prozent und weist damit auf die höhere Investitionsneigung in den bedienten Branchen hin.

Der Umsatz des Segments Umwelttechnik – es konzentriert sich auf Sortiermaschinen für Glas-, Papier- und Kunststoff-Recycling – blieb mit € 5,31 Mio. etwa auf Vorjahresniveau (Q1/2015: € 5,22 Mio.). Aufgrund der Abarbeitung ergebnisschwacher Anlagenaufträge aus dem Jahr 2015 blieb das Segment-EBIT mit € –0,76 Mio. allerdings noch unter dem Vorjahreswert von € –0,10 Mio. Der Auftragseingang konnte von € 6,70 Mio. im Vergleichszeitraum auf € 16,17 Mio. mehr als verdoppelt werden.

Der Umsatz des Segments Verpackungstechnik blieb mit € 4,11 Mio. deutlich unter dem sehr guten Vorjahresniveau von € 7,33 Mio. In Folge reichte auch der EBIT-Beitrag mit € 0,06 Mio. nicht an den Vorjahreswert von € 0,91 Mio. heran. Stark entwickelte sich hingegen der Auftragseingang, der mit € 13,48 Mio. gegenüber dem 1. Quartal 2015 (€ 5,64 Mio.) ebenfalls mehr als verdoppelt werden konnte.

Der Mitarbeiterstand von Binder+Co wurde von 385 Personen per Jahresende 2015 auf 393 Beschäftigte per 31. März 2016 ausgebaut. Die Investitionen blieben im 1. Quartal 2016 mit EUR 0,75 Mio. auf dem Niveau des Vergleichszeitraums 2015.

Quelle: Binder+Co AG