Recylex Gruppe: Umsatzeinbußen in Q1/2016 um 13 Prozent im Jahresvergleich

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Quelle: Recylex Gruppe

Suresnes — Der Konzernumsatz der Recylex Gruppe für das erste Quartal 2016 beläuft sich auf 92,5 Millionen Euro und bleibt damit 13 Prozent unter dem der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2015. Im Vergleich sank der Konzernumsatz in den Geschäftsbereichen Blei um 9 Prozent, Kunststoff um 13 Prozent, Zink um 20 Prozent und Spezialmetalle um 39 Prozent.

Yves Roche, Vorstandsvorsitzender der Recylex Gruppe, erklärte: „Der Rückgang des Konzernumsatzes im ersten Quartal 2016 ist hauptsächlich auf die rückläufigen Metallpreise im Vergleich zum ersten Quartal 2015 zurückzuführen. Aufgrund des milden Winters blieb die Verfügbarkeit von Recycling-Material, insbesondere nach Altbatterien, sehr gering. In diesem Rahmen hat die Gruppe ihre selektive Beschaffungspolitik mit dem Ziel fortgeführt, das Niveau ihrer Margen und Barmittel zu halten.“

Zwischen dem 2. Januar und dem 31. März 2016 war der Bleipreis besonders volatil und verzeichnete einen starken Rückgang von über 7 Prozent. Nach einer allmählichen Erholung zwischen Januar und Februar 2016 verzeichnete er im März 2016 einen starken Einbruch. Im gleichen Zeitraum stieg der Zinkpreis um 10 Prozent. Er verzeichnete seit Ende Januar 2016, als er einen Tiefpunkt erreicht hatte, eine praktisch ununterbrochene Erholung. Der kräftige Rückgang im Geschäftsbereich Spezialmetalle ist hauptsächlich auf die rückläufigen Verkaufsvolumen von Germanium zurückzuführen, da der Glasfasermarkt im ersten Quartal 2016 besonders schwach war. Die rückläufigen Verkaufsvolumen im Kunststoffbereich konnten durch die Diversifikation des Geschäftsportfolios nicht vollständig kompensiert werden. Angesichts der tiefen Erdölpreise sind Rohstoffe für zahlreiche Abnehmergruppen attraktiver als rezykliertes Material.

Dennoch ist Yves Roche optimistisch: „Die Gruppe dürfte im zweiten Quartal 2016 von den anziehenden Rohstoffkursen und von einer günstigeren Vergleichsbasis profitieren, da im zweiten Quartal 2015 in Deutschland große Wartungsstillstände in den Geschäftsbereichen Blei und Zink durchgeführt wurden.

Quelle: Recylex Gruppe