4 Jahre Erklärung zu Lampen-Entsorgung: Lightcycle zieht Zwischenbilanz

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Lampenrecycling (Foto: Kroll/Recyclingportal.eu)

München/Berlin — Im März vor vier Jahren unterschrieben und veröffentlichten Partner aus Politik, Handel, E-Handwerk sowie von Seiten der Lampenhersteller eine gemeinsame Erklärung zur Förderung der Erfassung und des Recyclings von Lampen aus Haushalten. Ziel war es, die Sammelmengen von Altlampen zu erhöhen und die Rücknahme verbraucherfreundlich zu gestalten. Das Zwischenfazit der Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zeigt, dass die Ziele eindrucksvoll erreicht wurden.

Das von Lightcycle aktiv beworbene Sammelstellennetzwerk für Altlampen wuchs in den vergangenen Jahren kontinuierlich und weist aktuell mehr als 9.500 Sammelstellen auf. Davon entfallen mehr als 6.000 Sammelstellen auf den Einzelhandel sowie das E-Handwerk und ergänzen die gut 2.500 Rücknahmestellen für Altlampen der öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger. „Insbesondere der Einzelhandel zeigte im Rahmen dieser gemeinsamen Erklärung großes freiwilliges Engagement im Ausbau des Sammelstellennetzwerkes. Dadurch können Verbraucher ganz einfach bei ihrem nächsten Einkauf ihre Altlampe entsorgen“, sagt Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle.

Verbraucher besser informiert

Ein weiteres Ergebnis der Kooperation ist das gestiegene Verbraucherwissen um die Entsorgungsnotwendigkeit von ausgedienten LED- und Energiesparlampen. Wussten 2009 noch 48 Prozent der Verbraucher, wo Altlampen fachgerecht zu entsorgen sind, sind dies aktuell 78 Prozent. Dies ist auf die starke Informationsarbeit mit Werbe- und PR-Maßnahmen von Lightcycle zurückzuführen. Hinzu kommt, dass mit der Website www.sammelstellensuche.de ein zentrales Tool zum Auffinden der nächstgelegenen Sammelstelle geschaffen wurde.

„Nur wenn die Verbraucher intensiv und kontinuierlich informiert werden, können Sammelmengen gesteigert werden, denn jede richtige Entsorgung ist eine bewusste Entscheidung, die Wissen und Motivation braucht. Wir sind froh, dass der Ausbau des Rücknahmesystems in den letzten Jahren von Kommunen, Handel und dem E-Handwerk mit großem Einsatz auch in diesem Punkt unterstützt wurde und die Materialien und Inhalte für ihre eigene Kommunikation genutzt wurden“, resümiert Stephan Riemann.

Sammelmenge kontinuierlich gestiegen

Das Ergebnis der Anstrengungen aller Kooperationspartner schlägt sich in steigenden Sammelmengen nieder. Zum Start der Rücknahme wurden durch Lightcycle 2007 noch 6.741 Tonnen Altlampen zurückgenommen. Trotz kontinuierlicher Gewichtsabnahme der einzelnen Lampen konnte dies über die Jahre auf 9.282 Tonnen in 2012 gesteigert werden.

„Diese Erfolgsmeldung belegt: Wenn alle Beteiligten ein gemeinsames Ziel haben und dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen sind steigende Sammelmengen erzielbar. Ohne diese Partnerschaften und Kooperationen wäre eine solche Rücknahmemenge auf keinen Fall zu erreichen“, unterstreicht Riemann.

Quelle: Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH