Studie: Wiederverwendbare IFCO-Plastikkörbe – nachhaltiger als Pappkartons

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Wiederverwendbarer Plastikbehälter (Foto: IFCO)

Pullach — Wiederverwendbare Plastikbehälter (RPCs) sollen in wesentlichen Punkten umweltfreundlicher und nachhaltiger als Wellpappkartons sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Lebenszyklusanalyse, von IFCO in Auftrag gegeben, in der die Verwendung von wiederverwendbaren Plastikbehältern mit der Verwendung von Wellpappkartons verglichen wird. Die Studie, die Verpacken und Transport von frischem Obst und Gemüse untersuchte, schlussfolgert, dass für die gleichen Obst- und Gemüselieferungen RPCs in sieben Kategorien Vorteile bieten.

Im einzelnen

  • erzeugen sie 31 Prozent weniger CO2-Emissionen
  • erzeugen sie 85 Prozent weniger Festmüll
  • verbrauchen sie 65 Prozent weniger Wasser
  • erfordern sie 34 Prozent weniger Energie
  • verringern sie die Umweltverschmutzung signifikant (72 Prozent weniger Eutrophierung, 51 Prozent weniger Ozonabbau und 48 Prozent weniger Versauerung)
  • erzeugen sie 6 Prozent weniger Sommersmog, wenngleich die Unterschiede nicht signifikant genug waren, um eine abschließende Schlussfolgerung zu treffen.

Für ein nachhaltiges Nahrungserzeugungssystem

„IFCO hat sich ganz der Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen für zukünftige Generationen verschrieben“, erklärt Wolfgang Orgeldinger, CEO von IFCO. „Diese Ergebnisse zeigen eindeutig, dass RPCs die intelligente Wahl für Erzeuger, Einzelhändler und nahrungsmittelverarbeitende Betriebe sind, die unser Ziel eines nachhaltigen Nahrungserzeugungssystems mit uns teilen.”

Die LCA-Studie wurde von Franklin Associates (Franklin) durchgeführt, einem anerkannten Lebenszyklus-Beurteilungs- und Festmüllmanagement-Beratungsunternehmen, und entsprach den ISO-Standards 14040 und 14044. Franklin untersuchte die Nachhaltigkeitseigenschaften von RPCs, auslagebereiten Wellpappkisten (Display-Ready corrugated fiber Containers, DRCs) und nicht auslagebereiten Wellpappkisten (Non-Display-ready corrugated fiber Containers, NDCs), die für Verpackung, Transport und Auslage von frischem Obst und Gemüse verwendet werden. Die Ergebnisse wurden der Peer-Review durch Verpackungs- und LCA-Experten am Institut für Verpackung der Michigan State University und der University of Michigan unterzogen.

In sieben Punkten größere Umwelteinsparungen

Im Rahmen der Studie untersuchte Franklin die Umweltleistungsfaktoren für RPCs, DRCs und NDCs bei der Verwendung mit verschiedenen Mustern von frischem Obst und Gemüse. Die Studie untersuchte auch den gesamten Lebenszyklus jedes Verpackungssystems von der Rohmaterialgewinnung bis hin zur Entsorgung nach dem Produktkonsum.

Die Studie kam zu dem Schluss: „Bei sieben von acht untersuchten Umweltleistungsfaktoren (Energiebedarf, Verstärkung des Treibhauseffekts, Ozonabbau-Potential, Wasserverbrauch, Versauerung, Eutrophierung Festmüllerzeugung) sorgen die IFCO RPCs gemäß der Analysedefinition für größere Umwelteinsparungen bei der Lieferung von Obst und Gemüse in Nordamerika als für diese Waren eingesetzte Behälter aus Wellpappe.“

Weitere Informationen sind unter ifco.com erhältlich. Die Zusammenfassung des Reports über „Comparative life cycle assessment of reusable plastic containers and display- and non-display-ready corrugated containers used forfresh produce applications“ kann unter amazonaws.com heruntergeladen werden.

Quelle: IFCO