Hendricks in China: Lösungsansätze für „umweltverträgliches Wirtschaften“ finden

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Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (Foto: ©Bundesregierung/ Sandra Steins )

Berlin -– Bundesumweltministerin Barbara Hendricks reist am 16. April 2016 nach China. Im Mittelpunkt der fünftägigen Reise steht das fünfte Deutsch-Chinesische Umweltforum in Nanjing, das in diesem Jahr dem Schwerpunkt „umweltverträgliches Wirtschaften“ gewidmet ist. Weitere Themen der Reise sind Naturschutz, Klimaschutz und die Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Die Ministerin wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation und von Vertretern von Umweltverbänden begleitet.

Die Serie der Deutsch-Chinesischen Umweltforen ist seit 2003 integraler Bestandteil des strategischen Umweltdialogs zwischen beiden Ländern. Sie werden regelmäßig von den beiden Umweltministerien gemeinsam mit dem Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) und dem chinesischen Umweltindustrieverband ausgerichtet.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Der gemeinsame Auftritt von Politik und Wirtschaft beim Deutsch-Chinesischen Umweltforum hat gute Tradition. Im Umweltschutz liegen enorme Potentiale für unsere beiden Länder – wirtschaftlich wie gesellschaftlich. In vielen Bereichen, wie beispielsweise Luftreinhaltung und Wassermanagement sowie Bodenschutz und Ressourceneffizienz werden wir gemeinsam mit der deutschen und chinesischen Umweltindustrie konkrete Problemstellungen diskutieren und so konkrete Lösungsansätze finden.“

Chinesische und deutsche Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden sich im Rahmen des zweitägigen Umweltforums u.a. zu folgenden Themen austauschen: Nachhaltiger Konsum und Produktion, grüne Beschaffung, Ressourceneffizienz, Luftreinhaltung, Wassermanagement sowie Schutz des Bodens und der Biodiversität. Ziel des Forums ist der Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um die Umweltkooperation beider Länder zu intensivieren.

In Shanghai will Hendricks mit dem Vorstandsvorsitzenden der „Shanghai Environment and Energy Exchange“ über die Einführung des Emissionshandels in China sprechen. Bei einem Zusammentreffen mit dem Gouverneur der Provinz Jiangsu geht es um die bestehende Zusammenarbeit im Klima- und Umweltschutz.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit