Beeindruckend: HSM lud zum Umwelttechnik Entsorgertag

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Werksführung (Foto: HSM)

Frickingen — Zu einem Entsorgertag in seine Werke Frickingen und Salem hatte der süddeutsche Büro- und Umwelttechnik-Hersteller HSM GmbH + Co. KG eingeladen. Etwa 100 Gäste kamen aus dem Bundesgebiet, Polen, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Holland, Belgien, Spanien, Finnland und Zypern an den Bodensee. Die Besucher – überwiegend Fachleute aus der Entsorgungsbranche – konnten sich von Kompetenz und Leistungsfähigkeit des Unternehmens überzeugen.

Als sehr beeindruckend erlebten die Besucher die Präsentation einer der größten Pressen, der HSM VK 12018 R FU. VK steht für vollautomatische Kanalballenpresse, 120 für 1200 kN Presskraft, 18 für die Länge der Einfüllöffnung (1800 mm), R für Recycling und FU für frequenzgeregelten Antrieb. Dieser Antrieb leistet einen großen Beitrag zum Umweltschutz und zur Wirtschaftlichkeit. Bis zu 40 Prozent Energiekosten lassen sich damit sparen. Für viele HSM Ballenpressen und mehrstufigen Shredderanlagen wie dem TriShredder ist dieser Antrieb optional verfügbar. Mit der „VK 120“, wie der TriShredder genannt wird, ist – bei einem Antrieb von beispielsweise 2 x 55 kW mit Frequenzsteuerung – eine praktische Durchsatzleistung von bis zu 32 Tonnen pro Stunde erreichbar. Die Ballen wiegen bis zu 1.000 kg bei einer Länge von 1200 mm.

HSM ist in den strategischen Geschäftsbereichen Umwelttechnik und Bürotechnik mit etwa 830 Mitarbeitern weltweit tätig. Das Produktportfolio in der HSM Umwelttechnik umfasst vertikale und horizontale Füllklappenpressen mit einer Presskraft von 4 bis 56 Tonnen sowie halb- und vollautomatische Kanalballenpressen bis zu 150 Tonnen Presskraft. Des Weiteren werden verschiedene Speziallösungen zum Entleeren, Perforieren, Crushen und Verdichten von PET-Flaschen sowie die Entwässerungstechnik mit Maschinen aus Edelstahl hergestellt. Leistungsfähige Maschinen für die Datenvernichtung in großen Mengen, wie Aktenvernichter und Festplattenschredder, bieten eine wirtschaftliche Ergänzung des Dienstleistungsportfolios eines professionellen Entsorgungsbetriebes.

HSM investierte in den letzten Jahren jeweils ca. 4 bis 6 Millionen Euro in modernste Fertigungstechnik, Gebäude und Prozessoptimierungen. Etwa 4,5 Prozent des Umsatzes fließen in die Forschung und Produktentwicklung. Bei einem Rundgang durch das Produktionswerk in Salem konnten sich die Besucher von der hohen Fertigungstiefe und Qualität der Produktion überzeugen. Unter anderem konnte die neue, moderne Lackieranlage besichtigt werden, in der bis zu 7 Meter lange und bis zu 20 Tonnen schwere Bauteile sandgestrahlt und lackiert oder pulverbeschichtet werden. Des weiteren hat HSM in 2015 in die Automatisierung im Bereich Schweißen investiert und die inzwischen siebte Schweißroboteranlage mit einer Tragkraft von bis zu 12 Tonnen in Betrieb genommen.

Einen sehr hohen Stellenwert genießt der Kundendienst bei HSM. Am Standort Frickingen sind 15 qualifizierte Mitarbeiter im Innendienst tätig, die Einsätze für Inbetriebnahmen, Wartungen und Reparaturen steuern. Dafür stehen 36 Servicetechniker in Deutschland und weitere 38 Techniker an verschiedenen ausländischen Standorten sowie den 5 Tochtergesellschaften zur Verfügung. Das Servicepersonal wird laufend in der HSM-eigenen Akademie und anderen Bildungsinstituten geschult und qualifiziert. Das dichte Servicenetz bietet den Kunden eine schnelle Verfügbarkeit und kurze Anfahrtszeiten.

Die Teilnehmer des HSM Umwelttechnik Entsorgertages zeigten sich von der geballten Kompetenz und dem umfangreich ausgestellten Maschinenpark beeindruckt und nahmen viele positive Eindrücke mit nach Hause.

Quelle: HSM GmbH + Co. KG