Interseroh und Dr. Knoell Consult starten REACH-Beratungsservice

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Quelle: Interseroh

Köln — Einen Service zur Umsetzung der europäischen Chemikalien-Verordnung REACH bietet ab sofort die Interseroh Dienstleistungs GmbH in Partnerschaft mit der Mannheimer Dr. Knoell Consult GmbH an. Das Angebot richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen aller Branchen, die durch die bis zum 31. Mai 2018 zu erfüllende letzte Registrierungsstufe betroffen sind. Danach unterliegen selbst Hersteller und Importeure und in bestimmten Fällen auch Verwender von chemischen Stoffen in Kleinstmengen von einer bis 100 Tonnen der Registrierungspflicht.

„Unser Service unterstützt unsere Kunden im kompletten Bereich dieser Registrierungspflichten: von Betroffenheitsanalysen inklusive der Ableitung erforderlicher Maßnahmen über Schulungen bis hin zur Unterstützung bei der operativen REACH-Registrierung“, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh Dienstleistungs GmbH. „Gemeinsam mit unserem Partner Dr. Knoell Consult, einem ausgewiesenen Experten im Bereich der Registrierung und Bewertung von Chemikalien aller Art, können wir so unseren Kunden bei der Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen zur Seite stehen.“

„Im September letzten Jahres hat der europäische Gerichtshof zudem klargestellt, dass sich die Bemessungsgrenze von 0,1 Gewichtsprozenten für besonders besorgniserregende Stoffe auf jedes Einzelerzeugnis und nicht auf das Gesamtprodukt bezieht“, so Dr. Michael Cleuvers, Geschäftsführer der Dr. Knoell Consult GmbH. „Da die Anwesenheit solcher Stoffe kommuniziert werden muss oder deren Verwendung zum Teil verboten sein kann, müssen auch Hersteller und Importeure von auf den ersten Blick eher ‚harmlosen‘ Produkten wie beispielsweise Möbeln, Textilien, Schuhen oder Elektronik ein tieferes Wissen zu den chemischen Stoffen in ihrer Ware besitzen.“

Eine Registrierungspflicht für größere Stoffmengen als 100 Tonnen pro Jahr wurde bereits in zwei vorherigen Stufen 2010 und 2013 umgesetzt. Nun erfolgt die dritte Registrierungsstufe für kleinere Stoffmengen bis 100 Tonnen pro Jahr. Bis zum 31. Mai 2018 gilt eine Übergangsfrist. Für so genannte Neustoffe, die sich bisher nicht im europäischen Wirtschaftsgebiet befinden, gilt die Übergangsfrist nicht: Hier muss eine Registrierung sofort und damit vor der Herstellung beziehungsweise vor dem Import erfolgen.

Weitere Informationen zum neuen Service von Interseroh und Dr. Knoell Consult sind unter Interseroh.de einsehbar.

Quelle: ALBA Group