Best Practice Award 2016 an Unternehmen der Nichteisen-Metallindustrie vergeben

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Verleihung im Beisein von T.L. Geupel, K.M. Ebbesberg, H. Kersting, G. Duin, H. Hauck und T. Reek (v.l.) (Foto: WV Metalle)

Essen/Berlin — Die Unternehmensinitiative Metalle pro Klima hat zum ersten Mal den Best Practice Award vergeben. Ausgezeichnet wurden die Unternehmen Trimet Aluminium, Aluminium Norf und KME Germany für vorbildliche Energie- und Ressourceneffizienz. Allein durch die Best Practice-Beispiele der drei Gewinner-Unternehmen würden insgesamt über 90.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin übergab die Preise bei einer Veranstaltung in Essen.

„Die ausgezeichneten Unternehmen zeigen, dass Ressourcen- und Energieeffizienz in der Nichteisen-Metallindustrie sehr ernst genommen werden“, betonte Wirtschaftsminister Garrelt Duin in seiner Rede. „Sie liefern neue wissens- und technologiebasierte Antworten für den Klimaschutz und sind ein starkes Signal für NRW als führender Standort der Nichteisen-Metallindustrie.“

Dem Metalle pro Klima-Vorsitzenden Roland Leder zufolgte gehe es der Initiative um nachhaltige CO2-Einsparungen durch mehr Effizienz: „Die Energie- und Ressourceneffizienz ist eine Kernkompetenz der Nichteisen-Metallindustrie. Das wird anhand der Best-Practice-Beispiele der Gewinner deutlich.“

Der „Best-Practice Award“ wurde zum ersten Mal von Metalle pro Klima vergeben. Zuvor hatte die Ökotec Energiemanagement GmbH sämtliche Best-Practice Beispiele der Unternehmen geprüft und anhand anspruchsvoller Kriterien die besten Beispiele identifiziert. Dabei erhielten drei weitere Unternehmen eine Urkunde für ausgezeichnete Energie- und Ressourceneffizienz: Kemper, Otto Fuchs und Berzelius. Die Verleihung fand im Beisein von Thomas L. Geupel (Alunorf), Kjetil M. Ebbesberg (Hydro Aluminium), Hermann Kersting (KME), Garrelt Duin (Wirtschaftsminister NRW), Heribert Hauck (Trimet) und Till Reek (Trimet) statt.

Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle. e.V.