take-e-way verzeichnet rasant steigende Nachfrage nach WEEE-Rechtssicherheit

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Quelle: take-e-way

Hamburg — Das deutsche Registrierungs- umd Rücknahmesystem take-e-way verzeichnet in den letzten Monaten eine rasant steigende Nachfrage seiner KMU-Kunden nach Rechtssicherheit für den EU-weiten Verkauf von Elektronik, Batterien und Verpackungen. So wurde take-e-way von seinen Kunden mit über 350 Aufträgen zur WEEE-Registrierung in anderen EU-Ländern beauftragt, die neben Deutschland in durchschnittlich mindestens zwei weiteren EU-Ländern WEEE-konform sein wollen. 


Auch Registrierungen für fünf, zehn oder mehr Länder sind keine Seltenheit mehr. Zudem streben die von take-e-way vertretenen KMU auch die Registrierung bzw. Lizenzierung von Batterien und Verpackungen in anderen EU-Ländern an. Allein Österreich ist mit über 150 Registrierungen der wichtige EU-Auslandsmarkt für die von take-e-way vertretenen KMU, gefolgt von Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien sowie den übrigen Ländern der Europäischen Union.

EU-Registrierungen können bis zu 16 Wochen dauern

Die Dauer der Bearbeitung und Freigabe der von take-e-way eingereichten WEEE-Registrierungen kann je nach EU-Land idealerweise bereits innerhalb einer Woche erfolgen und im Regelfall bis zu 4 Monaten in Anspruch nehmen. In Sonderfällen, wie beim Nicht-EU-Land Türkei, in der es zwar eine zur WEEE komplementäre Gesetzgebung gibt, die in der Praxis jedoch noch Probleme aufweist, kann es sogar 1 Jahr dauern, bis eine Registrierungsfreigabe erfolgt.

take-e-way empfiehlt daher die rechtzeitige Beauftragung von WEEE-Registrierungen, um den legalen Verkauf von Elektrogeräten sicherstellen zu können: take-e-way hat aufgrund seines 10-sprachigen Mitarbeiter-Teams, seiner Erfahrungen aus zahlreichen internationalen Registrierungsprozessen und seiner Kontakte zu WEEE-Behörden und Rücknahmesystemen in der gesamten EU die Kompetenz, Elektro(nik)-Geräte, Batterien und Verpackungen unkompliziert anzumelden.

Regionale Besonderheiten bei der WEEE-Umsetzung

In einigen EU-Ländern hat take-e-way die Erfahrung gemacht, dass WEEE in der Theorie zwar angewendet wird, was für die Praxis jedoch nicht immer gilt. So gibt es für ausländische Unternehmen Probleme, PV-Module in Frankreich nach WEEE zu registrieren. In Belgien gibt es drei verschiedene Regionen und daher insbesondere Schwierigkeiten mit der Benennung eines Bevollmächtigten. Außer Deutschland gibt es kein anderes EU-Land, in dem die Gebührenerhebung nach Marken erfolgt. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk der anderen Länder auf den Gerätekategorien. Die Auslandsabteilung von take-e-way übernimmt daher gern die Registrierung, Mengenmeldung, Terminüberwachung, Erinnerungen und die Korrespondenz mit WEEE-Behörden und Rücknahmesystemen in jedem beliebigen EU-Land.

Über 10 Prozent der take-e-way Kunden stammen aus 36 Nationen aus der ganzen Welt. Für diese Unternehmen haben der VERE-Verband, die politische KMU-Interessenvertretung für die WEEE-Umsetzung in Deutschland, und take-e-way bereits letztes Jahr die get-e-right GmbH gegründet, um den gesetzlich geforderten Bevollmächtigten anzubieten. get-e-right stellt schon heute für über 80 ausländische Unternehmen ohne eigene Niederlassung den Bevollmächtigten in Deutschland.

Fast die Hälfte der WEEE-Register ist öffentlich einsehbar

Unter der Ägide der deutschen Stiftung EAR streben die europäischen WEEE-Behörden zunehmend den gemeinsamen Schulterschluss an, der sich nicht nur in einer steigenden Vernetzung unter den Registern äußert. Neben dem deutschen System sind inzwischen 11 weitere WEEE-Behörden bekannt, die dem Vorbild der deutschen Stiftung EAR folgen und öffentlich einsehbare Online-Register anbieten, in denen jeder und insbesondere jeder Marktteilnehmer überprüfen kann, wer in einem EU-Land nach der europäischen Elektroaltgeräterichtlinie WEEE registriert ist und wer nicht.

Eine Übersicht der nationalen WEEE-Register ist unter ewrn.org veröffentlicht.

Quelle: take-e-way GmbH