36.000 Tonnen: PET-Recycling Schweiz meldet neue Rekorde für 2015

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Quelle: PET-Recycling Schweiz

Zürich, Schweiz — Dank funktionierender Separatsammlung und grossem Engagement der Konsumenten konnten die Schweizer Recyclinganlagen 2015 mehr PET verwerten und wieder in den Markt bringen als in den Vorjahren.

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sammelten im vergangenen Jahr so viele PET-Getränkeflaschen wie noch nie: Mehr als 1,3 Milliarden PET-Getränkeflaschen – und damit 3,5 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2013 – wurden zur Verwertung in die beiden Thurgauer Recyclinganlagen RecyPET AG (Frauenfeld) und Poly Recycling (Weinfelden) geliefert. Diese konnten damit über 36.000 Tonnen wertvolles PET in den nachhaltigen Ressourcenkreislauf zurückbringen, fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

Massgeblicher Einfluss auf die Ökobilanz

„Die Sammelleistung der Schweizer Konsumenten ist hervorragend. Entscheidend aber ist vor allem, was aus dem gesammelten Wertstoff letztlich gemacht wird. Mit unserem PET-Recyclingsystem können die Ressourcen in der Schweiz aufbereitet und wieder eingesetzt werden“, sagt Jean-Claude Würmli, Geschäftsführer von PET-Recycling Schweiz. Das richtige, separate Sammeln der PET-Getränkeflaschen sowie die nachfolgende Verwertung haben damit einen massgeblichen Einfluss auf die Ökobilanz des PET-Recyclings.

Raues Marktumfeld gefährdet Flaschenkreislauf

Die ökologischen Vorteile dieses Systems, bei dem der Rohstoff PET in der Schweiz gesammelt, verarbeitet und wieder eingesetzt wird, sind unbestritten. Das raue Marktumfeld, das sich im vergangenen Jahr erneut zugespitzt hat, macht PET-Recycling Schweiz aber zu schaffen. Insbesondere der tiefe Preis für Erdöl, aus dem PET hergestellt wird, sowie neue Formen der gemischten Kunststoffsammlung gefährden den Flaschenkreislauf. Die Rekordresultate von 2015 aber bestärken PET-Recycling Schweiz, an der ökologischen Kreislaufwirtschaft festzuhalten und die Ökobilanz des PET-Recyclings weiter zu verbessern – etwa durch neue Sortiertechniken, verkürzte Transportwege oder den Ausbau des Sammelnetzes.

Separatsammlung notwendig

Für die Erhaltung des geschlossenen Flaschenkreislaufs ist eine Separatsammlung von PET-Getränkeflaschen ein Muss. Denn der Reinheitsgrad für das Bottle-to-bottle-Recycling muss nach der Sortierung mindestens 99.95 Prozent betragen, um die Lebensmitteltauglichkeit des Rezyklats zu garantieren. „Das ist trotz neuster Sortier- und Recyclingtechnik nur mit einer vorgängigen Trennung, das heisst Separatsammlung durch die Konsumentinnen und Konsumenten machbar“, sagt Jean-Claude Würmli.

Quelle: PET-Recycling Schweiz