Online-Plattform take-e-back.de unterstützt Vertreiber-Rücknahme von E-Geräten

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Quelle: take-e-way

Hamburg — Das Elektro-Rücknahmesystem take-e-way präsentiert seinen Kunden die Online-Plattform take-e-back.de. Sie unterstützt Vertreiber von Elektrogeräten bei der Rücknahme von Altgeräten im Sinne des novellierten Elektrogesetzes (ElektroG/WEEE). Das Prinzip ist einfach: Das System beruht auf Gegenseitigkeit. OTTO unterstützt das Rücknahmesystem als einer der ersten Teilnehmer aus dem Handel.

take-e-back heißt das neu entwickelte Konzept, mit dem take-e-way die deutschlandweite Rücknahme von Elektroaltgeräten organisiert. Verbraucher finden in einem nutzerfreundlichen Onlineportal nächstgelegene Sammelstellen, an denen sie Elektroaltgeräte kostenfrei abgeben können. Zu den Sammelstellen finden sich weitere Informationen wie z.B. Öffnungszeiten oder Art der abgebbaren Elektrogeräte. Diese zusätzlichen verbraucherfreundlichen Informationen bieten einen Service, der über die rechtlichen Mindestanforderungen für Sammelstellen deutlich hinausgeht. Vertreiber können darüber zudem ihre Sammelmengen melden.

Vorteil: Das Portal bietet Sammelstellen zusätzlich die Möglichkeit zur Bestellung von Behältern und zur Beauftragung von Abholungen, die dann automatisch an zugeordnete Partner-Entsorgungsunternehmen vergeben werden. Der komplette Mengenstrom wird über das Portal erfasst, plausibilisiert, strukturiert und an die Stiftung EAR gemeldet. Noch werden täglich weitere Verbesserungen zur Optimierung des Portals vorgenommen.

OTTO, einer der großen deutschen Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten, beteiligt sich als einer der ersten Teilnehmer seitens des Handels mit mehreren Gesellschaften am take-e-back-System und bringt eigene Sammelstellen mit ein.

Vertreiberrücknahme schon vor gesetzlicher Notwendigkeit

Durch die Teilnahme am take-e-back-System können Einzel- und Onlinehändler ihre Rücknahme-Verpflichtung schon vor Ablauf der gesetzlich eingeräumten Übergangsfrist erfüllen. Denn viele Verbraucher haben inzwischen in den Medien von der Rücknahmepflicht des Handels erfahren. Sie gilt erst nach der Karenzzeit ab dem 24. Juli 2016.

„Der Erfolg der Sammlung im Handel soll nicht gleich zu Beginn einen Dämpfer erhalten, weil sich die engagierten Verbraucher durch den Verweis auf die Übergangsfrist getäuscht fühlen“, erklärt take-e-way-Geschäftsführer Oliver Friedrichs: „Der Handel tut sich durchaus selbst einen Gefallen, Rücknahmestellen frühzeitig einzurichten, um die neuen Anforderungen in der Praxis zu testen.“ Entsprechend baut take-e-way sein System massiv aus. Nahezu täglich kommen neue Sammelstellen hinzu.

Stetiges Wachstum des Systems sichergestellt

Zu den von take-e-way eingebrachten Sammelstellen für alle Gerätekategorien bringen die teilnehmenden Händler, sofern gewünscht, eigene Sammelstellen in das System ein. Diese Sammelstellen stehen dann auch anderen Vertreibern zur Verfügung, die an dem Rücknahmesystem take-e-back teilnehmen. In dieser Konstellation verdeutlicht sich das Prinzip der Gegenseitigkeit im Sammelsystem take-e-back: Jeder, der an dem System teilnehmen möchte, bringt eigene Rücknahmestellen ein. Dadurch ist ein stetiges Wachstum des Systems sichergestellt.

Interessenten können ihre Sammelstelle unter logistik@take-e-way.de anmelden.

Quelle: take-e-way GmbH