Modernisieren statt Neuanschaffen: Service gibt alten Kränen neuen Schwung

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Kranmodernisierung (Foto: © Konecranes)

Helsinki, Finnland — Viele Industriezweige stehen vor der Herausforderung, ihre Krananlagen an neue und steigende Anforderungen anzupassen. Ob die Hubkapazität von Laufkranen erhöht wird, neue Sicherheitsfunktionen und Präzisionssteuerungen eingebaut oder vorhandene Komponenten durch modernere Technik ersetzt werden: Eine Modernisierung der Kräne ist in vielen Fällen eine gangbare Alternative zu einer Neuanschaffung.

Die Modernisierung hat klare Vorteile: Es ist keine Neuinvestition nötig, und die betriebliche Nutzungsdauer der Ausrüstung wird verlängert. Kunden können auf diese Weise die Vorteile neuer Technologien ausschöpfen, ohne in neue Krane investieren zu müssen. Modernisierungsservices reduzieren ausserdem den Wartungsbedarf und verlängern die Lebensdauer der Ausrüstung. Ausschlaggebend für eine Modernisierungsentscheidung ist häufig die Notwendigkeit, die Produktivität steigern zu müssen oder neue Prozesse zu unterstützen.

Individuelle Modernisierung

Eine bedarfsgerechte Modernisierung ist auf die individuelle Anwendung zugeschnitten. Zu den gängigsten Modernisierungsservices zählen der Austausch von Hubwerken, Steuerungen, Laufkatzen und Krankabinen. So können die Kapazitäten erhöht werden, die Arbeitszyklen werden kürzer, und Einschaltdauer, Ergonomie und Lastkontrolle verbessern sich. Effizientere Motoren oder selbstjustierende Bremsen können die Leistungsfähigkeit verbessern, ein neues Funkfernsteuerungssystem oder ein Reserve-Endschalter die Sicherheit erhöhen.

Vorab: Gründliche Beurteilung

Konecranes arbeitet bei Modernisierungen eng mit Kunden zusammen und gibt ihnen anwendungsrelevante Krananalysen an die Hand. Die Konecranes-Experten beurteilen dafür nicht nur den Zustand der Stahlstruktur und aller mechanischen und elektrischen Komponenten des Krans, sondern auch die Anforderungen an die Betriebs- und Wartungshistorie. Dabei analysieren sie sämtliche Faktoren im Hinblick auf Leistungsanforderungen, identifizieren bedarfsoptimierte Upgrades und arbeiten einen zugehörigen Modernisierungsplan aus

Ausgangspunkt Zuverlässigkeitsanalyse

Die Kranzuverlässigkeits-Analyse (CRS) ist eine hersteller- und typenunabhängige Analyse des Zustands der Kran- und Hebezeugkomponenten. Mit ihr lässt sich die verbleibende Lebensdauer der Kräne theoretisch abschätzen. Die Konecranes-Experten beurteilen den allgemeinen Zustand der Krankonstruktion und der Krankomponenten. Sicherheit, Produktivität, Zuverlässigkeit, Tauglichkeit und die Restlebensdauer der Ausrüstung stehen hierbei im Mittelpunkt. Für ihre Analyse befragen die Experten zusätzlich Kranführer und Wartungspersonal und prüfen auch die zugehörige Dokumentation. Das Expertenteam von Konecranes erstellt einen umfassenden Bericht sowie ein Konzept für die derzeitige und zukünftige Nutzung der Hebezeuge. Ausserdem berät es die Kunden hinsichtlich Wartung, Modernisierung und langfristiger Investitionen.

Grössere Sicherheit und Produktivität

Nicht nur Produktionsanforderungen ändern sich im Lauf der Zeit, sondern auch die Arbeitsschutzbestimmungen. Konecranes sorgt auch in diesem Bereich dafür, dass einschlägige Sicherheitsanforderungen eingehalten werden. So können Ausfallrisiken minimiert und kostspielige Standzeiten vermieden werden.

Sollte eine Kranmodernisierung zur Verbesserung von Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung über die Basisaufrüstungen hinausgehen, kann Konecranes den alten Kran überholen, damit er die Anforderungen der aktuellen High-Tech-Standards erfüllt. Auch dies ist in der Regel deutlich günstiger, als einen neuen Kran anzuschaffen.

Quelle: Konecranes AG