Georgien unternimmt erste Schritte hin zu einem moderneren Abfallmanagement

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Recycling container production (Foto: Kroll/Recyclingportal.eu)

Berlin — Ein modernes Abfallmanagement steckt in der Kaukasusrepublik Georgien noch in den Kinderschuhen. Erste wichtige Schritte für den Aufbau einer nachhaltigen Abfallwirtschaft hat das Land jedoch vollzogen. Mit Unterstützung ausländischer Geber will das Land in den kommenden Jahren moderne regionale Deponien errichten, umweltschonende Müllumladestationen aufbauen, in neue Müllcontainer und -fahrzeuge investieren sowie kleinere Projekte in der Mülltrennung, -behandlung, -aufbereitung und -verarbeitung umsetzen, meldet Germany Trade & Invest.

Die praktische Umsetzung verschiedener international finanzierter Projekte ist angelaufen. 2016 und 2017 werden insgesamt etwa 30 Mio. bis 45 Mio. US-$ (27 bis 40 Mio. €) in den Sektor investiert. Doch die Ausgangsbasis für ein flächendeckendes modernes Abfallmanagement ist somit alles andere als zufriedenstellend. Hinderlich sind eine fehlende Abfallstrategie, ein bislang lückenhafter Rechtsrahmen für die Abfallverwertung sowie unzulängliche Statistiken und Informationen zur Abfallwirtschaft.

Bis 2019 sollen Siedlungsabfälle getrennt werden. Zudem sind eine langfristige Abfallmanagementstrategie für 15 Jahre und Aktionspläne für fünf Jahre vorgesehen. Knappe öffentliche Finanzen und mangelndes lokales Know-how stehen allerdings einer zügigen Umsetzung des Gesetzes entgegen. Daher setzt Georgien stark auf Unterstützung aus dem Ausland.

Die vollständige Meldung kann unter gtai.de eingesehen werden.

Quelle: Germany Trade & Invest