Andritz-Gruppe verzeichnet solide Geschäftsentwicklung in 2015

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Quelle: Andritz MeWa GmbH

Graz, Österreich – Der internationale Technologiekonzern Andritz verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr eine solide Geschäftsentwicklung. Der Umsatz stieg um 8,8 Prozent an und erreichte mit 6.377,2 Mio. € einen historischen Höchstwert (2014: 5.859,3 Mio. €). Alle vier Geschäftsbereiche konnten ihren Umsatz im Jahresvergleich erhöhen. Der Auftragseingang betrug 6.017,7 Mio. € und lag damit nur knapp unter dem Rekordwert des Vorjahrs (-1,4 Prozent versus 2014: 6.101,0 Mio. €). Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) erhöhte sich auf 267,7 Mio. € (2014: 210,9 Mio. €).

Die Ergebnisentwicklung war in Anbetracht außerordentlicher Aufwendungen im Zusammenhang mit den angekündigten Maßnahmen zur Optimierung der Wertschöpfungskette bei Schuler zufriedenstellend. Zur Anpassung der Fertigungskapazitäten an den Produktmix und an das Geschäftsvolumen wurde ein Betrag von 78 Mio. € in der Ergebnisrechnung berücksichtigt, dem projektbedingte positive Sondereffekte im Geschäftsbereich Pulp & Paper von rund 40 Mio. € gegenüberstanden. Damit betrug das EBITA 429,0 Mio. € (+13,0 Prozent versus 2014: 379,5 Mio. €), die EBITA-Marge erhöhte sich auf 6,7 Prozent (2014: 6,5 Prozent).

Für das Geschäftsjahr 2016 geht Andritz aus heutiger Sicht von fortgesetzter Unsicherheit in den Hauptmärkten und weitgehend unveränderter Projektaktivität in allen vier Geschäftsbereichen aus und erwartet eine weiterhin zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der Andritz AG: „Die weitere Flexibilisierung und Anpassung der gruppenweiten Kosten- und Organisationsstrukturen an die unverändert volatilen Marktbedingungen sowie die Entwicklung neuer Produkte werden heuer zentraler Fokus sein. Damit wollen wir die Basis für die Fortsetzung unseres langfristigen profitablen Wachstums legen.“

Quelle: Andritz AG