Kolumbien will mit neuer Gesetzgebung Abfallbehandlung und Recycling fördern

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Cartagena, Kolumbien (Foto: © Dieter Schütz /http://www.pixelio.de)

Bogotá, Kolumbien — Parallel zum Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sind auch die Abfallmengen in Kolumbien in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. In der Entsorgung wurden Fortschritte erzielt. So landet heute fast der gesamte gesammelte Müll auf genehmigten Deponien. Ein neuer Rechtsrahmen soll ab Mitte 2016 das Recycling und die bessere Nutzung von Abfällen fördern. Dadurch könnten mittelfristig interessante Möglichkeiten für deutsche Unternehmen entstehen.

Der Abfallsektor hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt. Dennoch wird kritisiert, dass das derzeitige System Anreize schaffe, möglichst viel Abfall auf Mülldeponien zu entsorgen. Auch zeigt sich die OECD besorgt, dass in mehreren kolumbianischen Großstädten die Mülldeponien in absehbarer Zeit an ihre Kapazitäsgrenzen stoßen und daher neue Lösungen gefunden werden müssen.

Ein neuer Rechtsrahmen soll ab Mitte 2016 das Recycling und die bessere Nutzung von Abfällen fördern. Zu den Projekten im Abfallsektor, die sich zwangsweise daraus Rechtslage ergeben, zählt eine Lösung für Bogotás Großdeponie Doña Juana , die voraussichtlich in sechs Jahren ihre Kapazitätsgrenze erreicht haben wird.

Der vollständige Artikel ist unter gtai.de zu finden.

Quelle: Germany Trade & Invest