Chile will Rohstoffimporte reduzieren: Mess- und Steuerungstechnik gefragt

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Hafenstadt Valparaiso (Foto: ©Rolf Friedrich / http://www.pixelio.de)

Santiago de Chile — Der Energiehunger relevanter Branchen wie der Chemie- und Lebensmittelindustrie sowie des Bergbaus trifft in Chile auf einen geringen Automatisierungsgrad. Vom Einsatz energieeffizienter Technologien, die bislang kaum verbreitet sind, erhofft sich die Regierung nun, die Abhängigkeit von teuren Rohstoffimporten zu reduzieren. Auch Prozessoptimierungstechnik zur Senkung der Betriebskosten setzt sich langsam durch. Deutsche Mess- und Regeltechnik ist gefragt, meldet Germany Trade & Invest.

Noch ist der Automatisierungsgrad bis auf den Bergbau sehr gering. Über moderne Messsysteme verfügen nur Großkonzerne, während die Produktionsplanung in kleineren Firmen auf Faustzahlen basiert. Mit der fortlaufenden Sensibilisierung wächst das Interesse, fabrikintern Messsysteme für die einzelnen Produktionsschritte einzuführen und die Daten auszuwerten. Mess- und Sensortechnik aus Deutschland steht daher ebenso im Fokus wie Steuerungs- und Regeltechnik. Vom Einsatz energieeffizienter Technologien erhofft sich die Regierung, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu reduzieren.

Neben Anbietern von Automatisierungs- sowie Mess- und Sensortechnik sind auch Dienstleister gefragt, die zeitweise das unternehmensinterne Energiemanagement übernehmen und Einsparmaßnahmen umsetzen. Da in einem überschaubaren Markt wie Chile Netzwerkkanäle und Mundpropaganda von großer Bedeutung sind, ebnen zugängliche Pilot- und Referenzanlagen den Weg für innovative Konzepte. Für die Erschließung der Nachbarmärkte bietet Chile eine gute Ausgangsplattform.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich. 

Quelle: GermanyTrade & Invest