Vereinigtes Königreich setzt zunehmend auf Energy-from-Waste und Recycling

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TowerBridge (Foto: ©Alexandra H. /http://www.pixelio.de)

London, UK — Der Branchenumsatz der Abfallwirtschaft im Vereinigten Königreich wird nach Einschätzung von Marktforschern in den fünf Jahren von 2015 bis 2019 um über 20 Prozent wachsen. Um die diversen EU-Richtlinien zu erfüllen, sind zahlreiche Reformen notwendig. Die immer noch viel genutzten Deponien im Vereinigten Königreich sollen nach und nach beispielsweise durch Energy-from-Waste-Anlagen ersetzt werden. Der britische Abfallsektor bietet daher Geschäftschancen für deutsche Firmen, meldet GermanyTrade & Invest.

Mit 35 Prozent Deponieanteil der behandelten Abfälle liegt das Vereinigte Königreich über dem EU-Durchschnitt von 31 Prozent. Ein zunehmender Anteil der Abfälle wird verbrannt; in Zukunft dürfte diese Quote weiter steigen: Das Land will unter anderem weitere Energy-from-Waste (EfW)-Anlagen bauen und setzt auf Müllvermeidung und Recycling.

Der britische Abfall- und Recyclingmarkt ist offen für ausländische Investoren und Betreiber. Zahlreiche Städte und Gemeinden arbeiten bereits in der Entsorgungswirtschaft mit privaten Anbietern zusammen. Mehrere Unternehmen mit ausländischer Kapitalmehrheit sind im Land vertreten, beispielsweise Veolia und SITA UK (beide Frankreich) sowie FCC Environment (Spanien).

Der vollständige Bericht kann unter gtai.de heruntergeladen werden. 

Quelle: Germany Trade & Invest