Ecuadors Hauptstadt Quito will ihr Abfallwirtschafts-System verbessern

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Quito bei Nacht (Foto: © Daniel Kempken /http://www.pixelio.de)

Santiago de Chile — In Ecuadors Hauptstadt Quito soll eine integrale Kreislaufwirtschaft zur Behandlung und Verwertung von Abfällen eingerichtet werden. Zu den Zielen des neuen Masterplans 2015 bis 2025 gehören die Energieerzeugung aus Abfällen und die Verringerung von Treibhausgasemissionen. Deutsche Technik ist bereits im Einsatz; nun sind weitere Anbieter gesucht, meldet Germany Trade & Invest.

Das Umweltamt der Stadt Quito hat die ersten Schritte eingeleitet, um zusammen mit dem städtischen Umweltfonds Fondo Ambiental MDMQ öffentlich-private Partnerschaften im Abfallsektor der Hauptstadt zu vereinfachen. Die Verantwortlichen hoffen auf die Beteiligung von mehr Firmen wie Techniklieferanten für die Abfallbehandlung und auf Verarbeiter von Rohstoffen aus Abfällen. DHL-Ecuador zeigt den Informationen zufolge Interesse, in bestehende und künftige Projekte des Umweltamts zu investieren.

Der Masterplan, der ab dem 2. Quartal 2016 umgesetzt werden soll, ist Teil des Metropolplans für Entwicklung und Raumplanung (PMDOT), der strategische Vorschläge bis 2025 enthält. Der Masterplan soll das unkontrollierte System der Abfallwirtschaft in Quito, das im Lauf der Zeit entstand, wirtschaftlich analysieren und neu organisieren, bestenfalls unter Einbeziehung eines Großteils der bisherigen Akteure.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest